Bundesregierung gegen Bitcoin-Investoren: Es wird teuer!
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Bitcoin 1 Minute
Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Meinung Kommentar Bundesregierung gegen Bitcoin-Investoren: Es wird teuer! Krypto-Haltefrist Bundesregierung gegen Bitcoin-Investoren: Es wird teuer! Die geplante Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist ist fiskalischer Opportunismus – und ein weiteres Signal an Leistungsträger, ihr Glück anderswo zu suchen.
von Sven Wagenknecht 30. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs 76,426. 57 % Bitcoin kaufen 768) ?
Marktdynamik
false:true"> Beitragsbild: Shutterstock, KI-Montage | Schön war es! Die Bitcoin-Haltefrist soll der Vergangenheit angehören, doch ist das fair? --> Unsere Bundesregierung greift zu Alkohol, Zigaretten, Zucker – und nun zu Krypto, um die Haushaltslöcher zu stopfen.
Wie Finanzminister Lars Klingbeil diese Woche bekannt gegeben hat , soll bald Schluss mit steuerfreien Bitcoin-Gewinnen sein. Mit der zweithöchsten Steuer- und Abgabenlast der Welt scheint das politisch Erreichbare längst ausgereizt. Also sucht man verzweifelt nach der nächsten Milliarde: irgendwo, irgendwie.
Sehr gelegen kam da die langjährige Forderung aus rot-grünen Kreisen, die einjährige Haltefrist für Bitcoin und Co. Krypto als Laster, nicht als Innovation In diesen Kreisen gelten Krypto-Investoren ohnehin als suspekte Zeitgenossen. Nicht müde wird man, zu betonen, dass Kryptowährungen für kriminelle Geschäfte missbraucht werden – als handele es sich dabei um eine Randerscheinung und nicht um eine globale Assetklasse mit Millionen seriöser Anleger.
Auswirkungen auf die Märkte
Die ideologische Färbung dieser Debatte ist kaum zu übersehen. Kein Zufall also, dass Krypto in einem Atemzug mit Alkohol, Zigaretten und Zucker genannt wird – allesamt Dinge, die man zwar duldet, aber am liebsten bestraft. Als Grundlage für die Steuerphantasien dient eine Schätzung, die in Fachkreisen als Milchmädchenrechnung bezeichnet wird.
Die Aussicht auf frische Milliarden lässt Zweifel an der Belastbarkeit der Berechnungen in den Hintergrund treten. Wie es aussieht, konnte Finanzminister Lars Klingbeil mit diesem Narrativ beim Bundeskanzler punkten. Ob Friedrich Merz die wirtschaftspolitischen Implikationen vollständig durchdacht hat, darf bezweifelt werden.
Dubai, Schweiz und USA dürften sich freuen Dabei zerstört man damit das letzte nennenswerte Privileg eines innovativen Sektors. Unternehmer und Fachkräfte aus der Krypto-Branche verlassen das Land bereits – um in Dubai oder der Schweiz zu gründen und zu arbeiten. Die Abschaffung der Haltefrist nimmt nun einen der wenigen verbliebenen Anreize weg, die noch für den Standort Deutschland sprechen.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




