
Bundesregierung plant Steuererhöhungen: Krypto-Haltefrist vor dem Aus?
Startseite Schlagzeilen Kryptowährungen Steuer-Hammer: Krypto-Haltefrist in Deutschland vor dem Aus? Steuer-Hammer Bundesregierung plant Steuererhöhungen: Krypto-Haltefrist vor dem Aus? Krypto-Gewinne sind in...
Bitcoin 1 Minute
Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Kryptowährungen Steuer-Hammer: Krypto-Haltefrist in Deutschland vor dem Aus? Steuer-Hammer Bundesregierung plant Steuererhöhungen: Krypto-Haltefrist vor dem Aus? Krypto-Gewinne sind in Deutschland nach einem Jahr steuerfrei.
Nun plant die Bundesregierung höhere Krypto-Steuern. Wackelt jetzt die Haltefrist? von Johannes Dexl 28.
Marktdynamik
2026 Teilen Bitcoin-Kurs 76,995. 26 % Bitcoin kaufen 768) ? false:true"> Beitragsbild: picture alliance | Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) möchte sich keine Krypto-Steuern entgehen lassen --> Die Bundesregierung will Kryptowährungen offenbar stärker besteuern.
Das geht aus dem neuen Haushaltsentwurf für 2027 und der Finanzplanung bis 2030 hervor, welche BTC-ECHO vorliegen. Demnach plant Bundesfinanzminister Lars Klingbeil neben höheren Abgaben auf Alkohol, Tabak, Zucker und Plastik auch Mehreinnahmen aus Krypto-Steuern. Warum die Haltefrist jetzt wackelt Soll der Staat aus Kryptowährungen deutlich mehr Geld einnehmen, müsste die Politik also wohl an die Substanz des bisherigen Modells, konkret an eine Abschaffung oder Einschränkung der einjährigen Haltefrist bei Bitcoin und Co.
Allerdings gibt es noch keine konkreten Schritte, die explizit auf eine Abschaffung der Regelung hindeuten. Im Haushaltsentwurf ist lediglich von einer “Anpassung der Besteuerung von Kryptowährungen” die Rede. Krypto-Gewinne werden in Deutschland aktuell als private Veräußerungsgeschäfte behandelt.
Auswirkungen auf die Märkte
Entscheidend ist deshalb die Haltedauer. Wer innerhalb eines Jahres verkauft, muss Gewinne versteuern. Wer länger hält, bleibt steuerfrei.
Wenn Klingbeil mit höheren Krypto-Steuereinnahmen plant, stellt sich die Frage, woher diese kommen sollen. Mehr Steuerprüfungen, bessere Daten durch Meldepflichten und ein härteres Vorgehen gegen Steuerhinterziehung können zwar zusätzliche Einnahmen bringen. Der große Hebel liegt aber bei jenen Gewinnen, die bisher legal steuerfrei bleiben.
Eine naheliegende Möglichkeit wäre daher, Krypto künftig ähnlich wie Aktien oder andere Kapitalanlagen zu behandeln. Dann könnten Gewinne unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig werden. Zäsur für Krypto-Standort Deutschland?
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




