
Chinas demografische Krise: Zahl der Eheschließungen bricht ein
Demografische Krise Zahl der Eheschließungen in China bricht ein Chinas Bevölkerung wird immer älter – und die junge Generation will sich offenbar nicht binden. Die Zahl der Hochzeiten sinkt rapide. Und bis zum Ende des...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Demografische Krise Zahl der Eheschließungen in China bricht ein Chinas Bevölkerung wird immer älter – und die junge Generation will sich offenbar nicht binden. Die Zahl der Hochzeiten sinkt rapide. Und bis zum Ende des Jahrhunderts könnte die Bevölkerung des Landes sich fast halbieren.
09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Frisch verheiratetes Paar in Shanghai (Foto aus dem März 2025) Foto: Alex Plavevski / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Chinas demografische Krise verschärft sich offenbar weiter. Wie die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Angaben des Ministeriums für zivile Angelegenheiten berichtet, ging die Zahl der Eheschließungen im ersten Quartal um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Von Januar bis März wurden knapp 1,7 Millionen neue Ehen registriert.
Damit hat sich die Zahl der Hochzeiten in dem Zeitraum seit dem Jahr 2017 in etwa halbiert. Die Daten dürften die chinesische Staatsführung alarmieren. Wie viele westliche Gesellschaften kämpft auch China seit Jahren gegen den demographischen Wandel.
Was Experten sagen
Die Zahl der Einwohner ist 2025 bereits das vierte Jahr in Folge geschrumpft. Auch die Geburtenrate ist auf ein Rekordtief gefallen. Mit 7,92 Millionen neu geborenen Kindern im Jahr 2025 lag die Rate bei 5,63 Geburten pro 1000 Einwohner, so niedrig wie noch nie seit der Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949.
Dies hatte das nationale Statistikamt bereits im Januar mitgeteilt. Laut Berechnungen der Vereinten Nationen könnte Chinas Bevölkerung von heute 1,4 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2100 auf 800 Millionen schrumpfen. In China bekommen Paare traditionell erst nach der Heirat Kinder.
Das liegt an tief verwurzelten kulturellen Normen, aber auch an der Bürokratie. So waren in der Vergangenheit die offizielle Registrierung einer Geburt oder der Zugang zu staatlichen Leistungen oft an eine Heiratsurkunde gebunden. Chians Behörden versuchen bereits seit einiger Zeit gegenzusteuern.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





