
Christian Schmidt tritt als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina zurück
Umstrittener Diplomat Christian Schmidt tritt als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina zurück Der Hohe Repräsentant der Staatengemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, der CSU-Politiker Christian Schmidt, hat...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umstrittener Diplomat Christian Schmidt tritt als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina zurück Der Hohe Repräsentant der Staatengemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, der CSU-Politiker Christian Schmidt, hat seinen Rücktritt erklärt. Laut einem Bericht könnte das auch an Geschäftsinteressen des Trump-Clans liegen. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Diplomat Schmidt: »Rubbish, full rubbish! « Foto: Armin Durgut / Pixsell / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Christian Schmidt, der Hohe Repräsentant der Vereinten Nationen für Bosnien und Herzegowina, tritt zurück. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, will der CSU-Politiker aber weitermachen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Zuerst hatte die »FAZ« berichtet .
Schmidts Behörde, das Office of the High Representative (OHR) in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo, wollte die Angelegenheit zunächst nicht kommentieren. Schmidt hält sich derzeit in New York auf, wo er am Dienstag dem Uno-Sicherheitsrat einen Bericht über die Lage in Bosnien-Herzegowina vorlegen soll. Der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina hat die Aufgabe, über die Einhaltung des Friedensabkommens von Dayton von 1995 zu wachen, mit dem der Bosnienkrieg endete.
Was Experten sagen
In dieser Funktion hat er weitreichende Befugnisse bis hin zur Änderung von Gesetzen. Der frühere Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) hat den Posten seit 2021 inne. Er wurde in der Vergangenheit wiederholt von dem bosnischen Serbenführer Milorad Dodik scharf kritisiert.
2022 Aufmerksamkeit erregte er vor allem durch eine Pressekonferenz in der Stadt Goražde im Osten von Bosnien-Herzegowina. Dort war er 2022 nach der Frage eines Journalisten ausgerastet und hatte »Rubbish, full rubbish! « (»Müll, großer Müll«) gerufen.
Ebenfalls bekannt wurde der frühere Bundeslandwirtschaftsminister vor allem durch sein unabgesprochenes Votum 2017 für die Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat auf EU-Ebene, was er damals mit den Worten »So isser, der Schmidt« kommentierte. Schmidt-Gegner ist mit Trump verbündetBosnien-Herzegowina ist seit dem Dayton-Abkommen geteilt in die überwiegend von bosnischen Serben bewohnte Republika Srpska und die kroatisch-muslimische Föderation Bosnien und Herzegowina. Die beiden halbautonomen Landesteile sind durch eine schwache Zentralregierung miteinander verbunden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





