
Das Beste lesen mit FAZ+: Hype ums Eiweiß und Fitness fürs Gehirn
Das Beste lesen mit FAZ+ : Hype ums Eiweiß und Fitness fürs Gehirn Von Natalia Wenzel-Warkentin 15.05.2026, 14:38Lesezeit: 3 Min. Teilnehmer eines „Hyrox“ auf der diesjährigen Fitnessmesse FIBO in KölnAPMit unserem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Das Beste lesen mit FAZ+ : Hype ums Eiweiß und Fitness fürs Gehirn Von Natalia Wenzel-Warkentin 15. 2026, 14:38Lesezeit: 3 Min. Teilnehmer eines „Hyrox“ auf der diesjährigen Fitnessmesse FIBO in KölnAPMit unserem Angebot FAZ+ erhalten Sie jeden Monat Zugriff auf exklusive Beiträge auf FAZ.
Unter anderem auf diese ausgewählten Stücke der Woche. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht gehen Sie ja heute auch noch zum Sport und gönnen sich danach einen leckeren Proteinshake? Oder alternativ einen dieser absurd teuren Riegel?
Die Einzelheiten
Warum das gar nicht so viel bringt, wie wir denken, weiß Mediziner Andreas Michalsen. In seiner beliebten Kolumne „Richtig essen“ beschäftigt er sich in dieser Woche mit dem Hype um die Proteine. Die Liste der „High-Protein-Produkte“ im Supermarkt wächst stetig.
Egal, ob Joghurt, Pudding, Pizza, Brot – kaum steht „High Protein“ darauf, greift der gesundheitsbewusste Hobbysportler zu. Da nehme ich mich nicht aus. Dabei können wir unseren Proteinbedarf auch ganz einfach mit einer ausgewogenen, eher pflanzlichen Ernährung decken, schreibt Michalsen.
Und verzichten so auf unnötige Süßstoffe und hoch verarbeitete Lebensmittel, die uns schaden. Über Proteinshakes beispielsweise schreibt der Mediziner: „In besonderen Bedarfssituationen, sei es bei schweren Erkrankungen oder nach intensivem Krafttraining, kann man auf sie zurückgreifen. Sie sollten allerdings kein Grundnahrungsmittel sein.
Was Experten sagen
“Aktiv zu bleiben, ist nicht nur wichtig für unsere körperliche Gesundheit, sondern auch für die geistige Fitness. Denn das Gehirn will bewegt werden, hat Altersforscher Gerd Kempermann meinen Kolleginnen Lucia Schmidt und Johanna Kuroczik im Interview erzählt. Longevity-Anhänger auf der ganzen Welt versuchen, den Alterungsprozess hinauszuzögern und so lange wie möglich so gesund wie möglich zu bleiben.
Aber das Problem beginnt schon im Alltäglichen, sagt Kempermann: „Die Masse an Sinneseindrücken, die wir kriegen, ist irre groß. Und das ist das, was dem Gehirn laufend den Input liefert, den es braucht und will. Aber wenn Sie das nur noch mit dem Smartphone im Sessel machen, dann fällt die motorische Komponente bis auf die Bewegung der Daumen weg, und der Input ist viel ärmer.
Ich will nicht sagen, dass das Smartphone per se schlecht ist, sondern nur, dass unsere Entwicklung zu einer sitzenden Gesellschaft ein Problem ist, weil unser Gehirn zu wenig Rückmeldung vom sich bewegenden Körper bekommt. “„Mutter“ als Schimpfwort? Also, Handys weg und raus an die frische Luft.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





