
Das Beste lesen mit FAZ+: Marathonmann der Industrie und Manipulation in der Ehe
Das Beste lesen mit FAZ+ : Marathonmann der Industrie und Manipulation in der Ehe Von Carsten Knop 30.04.2026, 15:21 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Wolfgang Reitzle Mitte April in Zürich Philipp von...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Das Beste lesen mit FAZ+ : Marathonmann der Industrie und Manipulation in der Ehe Von Carsten Knop 30. 2026, 15:21 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Wolfgang Reitzle Mitte April in Zürich Philipp von Ditfurth Mit unserem Angebot FAZ+ erhalten Sie jeden Monat Zugriff auf exklusive Beiträge auf FAZ.
Unter anderem auf diese ausgewählten Stücke der Woche. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Liebe Leserin, lieber Leser, Wolfgang Reitzle traf ich vor Jahrzehnten in Los Angeles auf der dortigen Automesse, da war er noch bei Ford – und auch schon ein interessanter Gesprächspartner. Das hat sich über die Jahre hinweg nicht verändert.
Die Einzelheiten
Jüngst traf er sich mit meinem Kollegen Marcus Theurer in Zürich. Zu Beginn, so schreibt Theurer, habe Reitzle ihm zunächst eine Frage gestellt: Dies hier sei sein Abschiedsinterview, und er würde gern einige Themen, die ihm wichtig seien, deutlich ansprechen. Ob man damit einverstanden sei?
Man wird keinen Journalisten auf der Welt treffen, der an dieser Stelle abwinkt. Reitzle ist mit seinen 77 Jahren schließlich ein Marathonmann der deutschen Industrie . Seine Karriere spannt sich über sechs Jahrzehnte.
Hier nur ein Auszug aus dem Gespräch: „Im Bildungssystem müssen wir den Leistungsgedanken wieder in den Mittelpunkt rücken. Und wir müssen ganz schnell mit radikalen Beschlüssen den Wildwuchs der Bürokratie nicht nur stoppen, sondern schauen, welche Regelungen und Vorschriften wir eliminieren können. Die EU erlässt jährlich etwa 2000 rechtlich bindende Akte.
Was Experten sagen
Frau von der Leyen hat versprochen, massiv zu reduzieren – nichts ist passiert. Und Deutschland selbst erlässt 4000 bis 6000 Akte pro Jahr. Es ist bedrückend, wie schwer wir es diesem Land machen, voranzukommen.
“ Im weiteren Verlauf musste ich an meinen Wirtschaftsunterricht nicht etwa an der Universität in Münster, sondern noch in der Schule in Dortmund denken. Kennen Sie das Wort „Produktivitätspeitsche“ noch? Wenn ja, werden Sie die Stelle im Gespräch mit Reitzle finden, an der es mir nach langer Zeit einmal wieder in den Sinn kam.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





