
DAZN und DFL feiern Erfolg: Schlag gegen illegalen Sport-Stream aus Russland
DAZN und DFL feiern Erfolg : Schlag gegen illegalen Sport-Stream aus Russland Von Michael Hanfeld 06.05.2026, 18:15Lesezeit: 2 Min. „Allez“: Michael Olise und Marquinhos beim Halbfinal-Hinspiel der Bayern gegen Paris...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. DAZN und DFL feiern Erfolg : Schlag gegen illegalen Sport-Stream aus Russland Von Michael Hanfeld 06. 2026, 18:15Lesezeit: 2 Min. „Allez“: Michael Olise und Marquinhos beim Halbfinal-Hinspiel der Bayern gegen Paris Saint-Germain.
dpaDer Streamer DAZN und der Ligaverband DFL setzen vor Gericht eine Sperre der Piraterie-Seite „livetv. Dort läuft Sport aus aller Welt, Champions League inklusive. Das soll es in Deutschland nicht mehr geben.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Streaminganbieter DAZN und die Deutsche Fußball Liga (DFL) melden - pünktlich vor dem Champions-League-Hlabfinale zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain - einen wichtigen juristischen Erfolg gegen die Piraterie-Website „livetv. Es sei gelungen, gegen die „größte illegale Sport-Streaming-Plattform in Deutschland“ vorzugehen, teilten DAZN und DFL am Mittwoch mit. Der Zugang zu der Plattform müsse nun gesperrt werden.
Freenet muss die Seite von Netz nehmenDAZN Limited, das als Kläger auftrat, und die DFL haben, um es genau zu nehmen, vor dem Landgericht Köln ein Versäumnisurteil erwirkt. Mit diesem wird ein sogenannter Zugangsprovider, also eines der Telekomunternehmen, die Nutzern mit ihrer Logistik erst Zutritt zum Internet verschaffen, angewiesen, „livetv. Die Gerichtsentscheidung erging am 22.
April und trägt das Aktenzeichen 14 O 68/26. Sie richtet sich, wie Recherchen der F. ergaben, gegen den Anbieter Freenet.
Was Experten sagen
Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, der Beklagte kann binnen zwei Wochen Einspruch einlegen. Wegweisende Bedeutung hätte die Sperre auch für die anderen großen Zugangsprovider auf dem deutschen Markt, etwa Telekom, Vodafone oder 1&1. Betreiber vermutlich aus RusslandDie Betreiber von „livetv.
ru) werden in Russland vermutet, die digitale Adresse (Domain) war zeitweise in Kasachstan verortet. Zu sehen gibt es bei „livetv. sx“ Sportübertragungen aus aller Welt, darunter die großen Fußballwettbewerbe, von der Champions League über die Bundesliga bis hin zur 3.
Die Nutzung ist strafbar. Die Seite sei „seit mehr als 13 Jahren aktiv“ und stehe „Schätzungen zufolge für einen erheblichen Anteil des illegalen Sport-Streaming-Konsums“ im gesamten deutschsprachigen europäischen Raum, schreiben DAZN und DFL. „Trotz ihrer Größe, ihrer langen Existenz und ausgefeilter Versuche, Durchsetzungsmaßnahmen durch nicht kooperative Hosting-Anbieter, Content-Delivery-Netzwerke und Domain-Registrare zu umgehen“, unterliege die Seite nun einer Sperre.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





