
deal mit Trump: Wie weit ist die EU im Zollstreit nun gekommen?
deal mit Trump : Wie weit ist die EU im Zollstreit nun gekommen? Von Thomas Gutschker, Brüssel 07.05.2026, 11:53Lesezeit: 3 Min. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte den Deal mit Trump in Schottland...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. deal mit Trump : Wie weit ist die EU im Zollstreit nun gekommen? Von Thomas Gutschker, Brüssel 07. 2026, 11:53Lesezeit: 3 Min.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte den Deal mit Trump in Schottland vereinbart. EPAEs soll ein Verfallsdatum geben, aber erst nach Trumps Amtszeit. Und das Parlament besteht nicht mehr darauf, dass Trump zuerst andere Zölle senkt.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Bis in den frühen Donnerstagmorgen ist in Brüssel um die rechtliche Umsetzung des Zolldeals mit den USA gerungen worden. Sechs Stunden dauerte dieser sogenannte Trilog von EU-Kommission, dem Rat der Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament. Am Ende stand zwar noch nicht der ultimative Durchbruch, wohl aber eine erkennbare Annäherung beider Seiten in den wesentlichen Punkten.
Der Verhandlungsführer des Parlaments, Bernd Lange von der SPD, sprach anschließend von „konstruktiven“ Gesprächen und „guten Fortschritten“, doch liege „noch ein Stück Weg vor uns“. Die zyprische Ratspräsidentschaft teilte mit, dass man den „positiven Schwung“ nutzen wolle, um so bald wie möglich eine weitere Verhandlungsrunde einzuberufen. Dies solle spätestens am 19.
-Informationen könnte der abschließende Trilog aber auch schon am kommenden Dienstag stattfinden. Die Zeit drängt, weil insbesondere die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission unbedingt der Verhängung neuer US-Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Autos zuvorkommen wollen, die Präsident Donald Trump schon für diese Woche angedroht hatte. Die EU halte sich nicht an den Deal, monierte Trump, den er im Juli 2025 mit Kommissionspräsidentin Ursula von der leyen im schottischen Turnberry vereinbart hatte.
Was Experten sagen
Diese politische Verständigung sieht vor, dass US-Waren zollfrei in den Binnenmarkt eingeführt werden, während auf die meisten Einfuhren aus der EU in den USA ein Zoll von 15 Prozent erhoben wird. Sie kann aber erst in Kraft treten, wenn die EU eine entsprechende Verordnung in Kraft setzt. Um deren Details geht es in den Verhandlungen der Gesetzgeber, die sich wegen der Trumpschen Drohungen gegen Grönland verzögert haben.
Kein weiterer Streit über den StartNach Informationen aus Verhandlungskreisen hat das Parlament in einem wichtigen Punkt nachgegegeben. Es besteht nicht mehr darauf, dass die neue Zollregelung erst in Kraft treten kann, wenn die USA ihre zusätzlichen Zölle von 25 Prozent auf Stahl, Aluminium und Produkte mit einem hohen Metallgehalt zuvor auf 15 Prozent senken. Diese Zölle sind seit März in Kraft und betreffen EU-Exporte in die USA im Wert von 26 Milliarden Euro, etwa 5 Prozent des Gesamtvolumens.
Anstelle einer solchen „Sunrise Clause“ als Vorbedingung verständigten sich die Gesetzgeber auf eine „Standstill Clause“, eine Aussetzungsklausel. So soll die Kommission ermächtigt werden, das Zollabkommen ganz oder teilweise auszusetzen, wenn es zu einer „schweren Verletzung“ komme.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





