
Deutschland-Liveblog: Pistorius: Teilabzug der Amerikaner war absehbar
Deutschland-Liveblog : Pistorius: Teilabzug der Amerikaner war absehbar 02.05.2026, 11:29 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Boris Pistorius im April in Berlin dpa Verteidigungsminister betont enge...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Deutschland-Liveblog : Pistorius: Teilabzug der Amerikaner war absehbar 02. 2026, 11:29 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Boris Pistorius im April in Berlin dpa Verteidigungsminister betont enge Zusammenarbeit mit den USA +++ Klingbeil kündigt Konzept für Steuerreform „in den kommenden Wochen“ an +++ 1.
Mai laut Polizei ruhig verlaufen +++ alle Entwicklungen im Liveblog Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Heute 08:41 Uhr Oliver Kühn Pistorius: Arbeiten eng mit Amerikanern zusammen Verteidigungsminister Boris Pistorius hat nach dem angekündigten Teilabzug amerikanischer Soldaten aus Deutschland gemeinsame Interessen betont. „Die Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa und besonders in Deutschland ist in unserem Interesse und im Interesse der USA“, sagte Pistorius der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zugleich machte er deutlich, dass die Entscheidung nicht unerwartet komme.
Die Einzelheiten
Dass die USA Truppen aus Europa und auch aus Deutschland abziehen würden, „war absehbar“, so der SPD-Politiker. „Mit den Amerikanern arbeiten wir eng zusammen, in Ramstein, in Grafenwöhr, in Frankfurt und anderswo, für Frieden und Sicherheit in Europa, für die Ukraine und zur gemeinsamen Abschreckung“, so Pistorius. Die USA bündelten an ihren Standorten in Deutschland aber auch andere militärische Funktionen, etwa für ihre sicherheitspolitischen Interessen in Afrika und im Mittleren Osten.
Klar sei, dass die Nato europäischer werden müsse, um transatlantisch bleiben zu können. „Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen“, so Pistorius. Deutschland sei dabei auf einem guten Weg.
Die Bundeswehr werde größer. Material werde schneller beschafft und Infrastruktur geschaffen. Der Minister kündigte an, sich zu den künftigen Aufgaben mit den Partnern der militärischen europäischen Fünfergruppe („Group of Five“) – zusammen mit Deutschland auch Großbritannien, Frankreich, Polen und Italien – abzusprechen.
Was Experten sagen
Link Link kopieren Facebook Auf Facebook teilen X Auf X teilen E-Mail Per E-Mail teilen Vor 58 Minuten Oliver Kühn CDU-Außenpolitiker Hardt hofft, Truppenabzug werde nicht stattfinden Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hofft auf eine Korrektur der amerikanischen Entscheidung zum Abzug von Soldaten. „Die Entscheidung des US-Verteidigungsministers ist bedauerlich“, sagte der außenpolitische Sprecher der Union der Nachrichtenagentur am Samstag. „Zwar ist die Zahl für sich nicht dramatisch und wir kennen noch keine Einzelheiten, doch der gewählte Weg und die Begründung schwächen unsere über Jahrzehnte glaubwürdig aufgebaute konventionelle Abschreckung.
“ Er verwies darauf, dass das US-Oberkommando Europa in Stuttgart, der Luftwaffenstützpunkt Ramstein, die Krankenhäuser in Weilheim und Landstuhl und „die hervorragenden Arbeitsmöglichkeiten etwa in Bayern“ den Vereinigten Staaten ermöglichten, in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten gemeinsame Interessen durchzusetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





