
Deutschland: Rheinmetall und Telekom arbeiten an Abwehrschirm gegen Drohnen
Waffenproduktion Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm Seit dem Ukrainekrieg sind Drohnen die Waffen der Stunde. Die Bedrohung durch die selbst fliegenden Bomben bedroht auch Deutschland. Für die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Waffenproduktion Rheinmetall und Telekom entwickeln Anti-Drohnen-Abwehrschirm Seit dem Ukrainekrieg sind Drohnen die Waffen der Stunde. Die Bedrohung durch die selbst fliegenden Bomben bedroht auch Deutschland. Für die Abwehr sollen auch zwei deutsche Firmen sorgen.
09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Mobilfunkmast der Telekom: Arbeiten am Drohenschutzschirm Foto: Daniel Karmann / dpa Der Rüstungskonzern Rheinmetall übt den Schulterschluss mit der Deutschen Telekom, um gemeinsam feindliche Drohnen und Cyberangriffe abzuwehren.
Die Einzelheiten
Ein entsprechendes Entwicklungsvorhaben für einen Drohnen-Schutzschild gaben die beiden Firmen bekannt. Es ist noch in einem frühen Stadium. Es geht darum, Drohnen frühzeitig zu erkennen und dann durch Störsignale oder eigene Abfangdrohnen sowie möglicherweise Laserschüsse aufzuhalten, etwa an Kraftwerken, Industrieanlagen, Brücken und anderer kritischer Infrastruktur.
Um Flugabwehr-Geschütze geht es nicht. Die Telekom soll ihre Kompetenz bei Handynetzen und anderen Digitalanwendungen in das Gemeinschaftsvorhaben einbringen, Rheinmetall ist für Sensorik und Effektoren – dazu gehören etwa Laser – zuständig. Bislang werden die meisten Drohnen am Himmel über Deutschland per Fernsteuerung von Piloten gesteuert, und zwar über eine Funk-Frequenz, auf Englisch Radio Frequency (RF) genannt.
Die Funksignale lassen sich über sogenannte RF-Sensoren erkennen. Die Telekom setzt hierbei passive RF-Sensoren ein, die kein aktives Suchsignal aussenden. Das Gute daran: Wenn man sie an Funkmasten befestigt, stören sie dort den Mobilfunk nicht.
Was Experten sagen
Rheinmetall wiederum baut nicht nur selbst Drohnen, sondern hat auch Erfahrung mit der Bekämpfung und dem Abfangen von feindlichen Drohnen. Dabei greift die Firma auch auf spezielle Sensortechnologien zurück. Hierbei geht es nicht nur um den militärischen Einsatz, sondern auch um den Schutz ziviler Bereiche.
So hat die Waffenschmiede Ende vergangenen Jahres eine Partnerschaft mit der Hamburger Polizei und dem Hamburger Hafen geschlossen, um Lösungen für mögliche Drohnen-Bedrohungen zu finden. Mehr zum Thema Drohnentechnik: Was sich deutsche Rüstungshersteller von den Ukrainern abgucken sollten Von Oliver Imhof, Kyjiw und Berlin Bedrohung durch Russland: 100. 000 Drohnen an der Nato-Ostflanke – was würde das bringen?
Von Marc Hasse Autohersteller: Frankreichs Regierung will, dass Renault Kampfdrohnen baut Deutschlands Handynetze werden besser, die Flächenabdeckung schreitet voran. Das ist grundsätzlich eine gute Sache, hat aber gewissermaßen eine Nebenwirkung: Drohnen lassen sich inzwischen auch gut über weite Strecken über das Mobilfunknetz steuern – also nicht per Fernbedienung in Sichtweite über die übliche Funk-Frequenz, sondern von überall aus über das Internet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





