
Deutschlandticket: NRW-Verkehrsminister fordert Preisstopp
Entlastung in der Energiekrise NRW-Verkehrsminister fordert Preisstopp für das Deutschlandticket Wie kann man die Menschen in der Energiekrise entlasten? Die Bundesregierung antwortet mit dem Tankrabatt....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Entlastung in der Energiekrise NRW-Verkehrsminister fordert Preisstopp für das Deutschlandticket Wie kann man die Menschen in der Energiekrise entlasten? Die Bundesregierung antwortet mit dem Tankrabatt. NRW-Verkehrsminister Krischer hat eine andere Idee.
29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Reisende an einem Ticketautomaten der Bahn Foto: Michael Nguyen / NurPhoto / dpa / picture alliance Wegen des Irankriegs steigen die Ölpreise, die Bundesregierung will Autofahrer mit einem Tankrabatt entlasten .
Die Einzelheiten
Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer ( Grüne ) schlägt nun eine andere Maßnahme in der Energiekrise vor. Er fordert, den Preis des Deutschlandtickets von 63 Euro vorerst einzufrieren, statt ihn zum 1. Januar 2027 zu erhöhen.
»Ein stabiler Preis für das Deutschlandticket wäre das richtige Signal in dieser Zeit«, sagte Krischer der »Rheinischen Post« . »Der öffentliche Nahverkehr darf nicht auf der Strecke bleiben, wenn für Tankrabatte und die Senkung der Luftverkehrsteuer Milliarden mobilisiert werden. « Auch eine kostenfreie Mitnahme von Kindern und Jugendlichen würde viele Familien spürbar entlasten, so Krischer.
Der Ehrenvorsitzende von Pro Bahn, Detlef Neuß, sagte der »Rheinischen Post«: »Die durch den Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets für die Jahre 2027 und 2028 muss ausgesetzt werden. « Die dafür nötigen Finanzmittel seien »geringer als die 1,6 Milliarden Euro für den Tankrabatt«. Die saarländische Verkehrsministerin Petra Berg ( SPD ) warnte vor den steigenden Kosten im ÖPNV.
Was Experten sagen
»Wir sollten nicht eine Situation riskieren, in der der Staat Benzin subventioniert, wir aber Bus und Bahn zusammenstreichen müssen«, sagte die Ministerin. Mehr zum Thema Steuersenkung auf Zeit: Das müssen Sie zum Tankrabatt wissen Studien zum Deutschlandticket: Teurer Sprit, teures Deutschlandticket – warum ein ÖPNV-Rabatt die bessere Antwort wäre Eine Analyse von Lukas Kissel Pendlerpauschale und Co. : Die richtige Antwort auf den teuren Sprit Ein Kommentar von Benedikt Müller-Arnold Das Deutschlandticket, das derzeit 63 Euro pro Monat kostet, berechtigt zur Nutzung des Nah- und Regionalverkehrs in ganz Deutschland .
Zum Jahresende 2025 nutzten 14,6 Millionen Menschen das Ticket. Kommende Preissteigerungen sollen nicht mehr politisch entschieden, sondern anhand eines neuen Preisindex berechnet werden . Teurer Sprit, teures Deutschlandticket – warum ein ÖPNV-Rabatt die bessere Antwort wäre, lesen Sie in der SPIEGEL-Analyse.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





