
Die Angst der Union: Warum eine Frau das nächste Staatsoberhaupt wird
Die Angst der Union : Warum eine Frau das nächste Staatsoberhaupt wird Ein Kommentar von Ewald Hetrodt 06.05.2026, 08:50Lesezeit: 2 Min. Hat bisher nur männliche Amtsinhaber erlebt: Schloss Bellevue in Berlin ist der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Angst der Union : Warum eine Frau das nächste Staatsoberhaupt wird Ein Kommentar von Ewald Hetrodt 06. 2026, 08:50Lesezeit: 2 Min. Hat bisher nur männliche Amtsinhaber erlebt: Schloss Bellevue in Berlin ist der Amtssitz des Bundespräsidenten.
dpaDie hessischen Grünen propagieren die Geschlechtergerechtigkeit, nehmen es damit bei ihren eigenen Personalentscheidungen aber nicht immer so genau. Im Unterschied zu den Regierungsparteien. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Vier weibliche Abgeordnete der hessischen Grünen schlagen Alarm.
Die Einzelheiten
Auf den Podien der von den beiden Landesvertretungen organisierten Diskussionsveranstaltungen seien Frauen unterrepräsentiert. Für Berlin wurde ein Anteil von 37 Prozent errechnet. Brüssel liegt knapp darunter.
Man mag sich fragen, ob die vier Politikerinnen in Zeiten wie diesen keine anderen Sorgen haben. Aber damit würde man sich eine weiter reichende Perspektive verstellen. Die von den Grünen ins Feld geführte Vorbildfunktion gilt ja auch für sie selbst.
In der Fraktion der Grünen im Hessischen Landtag verfügen die Frauen zwar über eine knappe Mehrheit, aber an ihrer Spitze steht seit mehr als einem Vierteljahrhundert ein Mann. Mathias Wagner, der amtierende Vorsitzende, ist zwar umstritten. Aber auf den Gedanken, dass eine Frau an seine Stelle treten könnte, ist anscheinend noch niemand gekommen.
Was Experten sagen
Stattdessen hält sich die Spekulation, ob der Bundestagsabgeordnete Tarek Al-Wazir nach Wiesbaden zurückkehrt. Er ist Wagners Vorgänger. CDU und FDP stehen besser daDie CDU steht mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Ines Claus und der Landtagspräsidentin Astrid Wallmann besser da.
Auch im Führungsduo der FDP-Abgeordneten ist mit Wiebke Knell eine Frau vertreten. Hingegen gab es bei den Grünen schon ein monatelanges Gerangel, als die Vizepräsidentin Angela Dorn sich aus der Politik verabschiedete. Martina Feldmayer konnte sich nur mit Mühe und Not als Nachfolgerin gegen zwei männliche Konkurrenten durchsetzen.
Die Parteifreunde in Berlin zeigten mehr Entschlossenheit. Nachdem sie im vergangenen Jahr aus der Bundesregierung ausgeschieden waren, strebten Claudia Roth und Katrin Göring-Eckardt das Staatsamt einer Vizepräsidentin des Bundestags an. Den Frankfurter Abgeordneten Omid Nouripour hielt das nicht von einer Gegenkandidatur ab.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





