
Die Linke fordert Abgeltungsteuer und Wegzugsbesteuerung für Krypto-Gewinne
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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Politik Neuer Antrag: Die Linke fordert Abgeltungsteuer für KryptoNach Grünen-Entwurf Die Linke fordert Abgeltungsteuer und Wegzugsbesteuerung für Krypto-GewinneKurz nach dem Krypto-Steuerentwurf der Grünen legt die Linke nach. Sie fordert Abgeltungsteuer, Wegzugsbesteuerung und mehr Meldepflichten für Bitcoin, Ethereum und Co. von Johannes Dexl 07.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs79,782. 44 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Auch die Linke will nun die Gunst der Stunde bei der Krypto-Steuer nutzen Jetzt kommt Bewegung in die deutsche Krypto-Steuerdebatte. Seit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vergangene Woche eine Anpassung der Besteuerung von Krypto-Werten in den Raum stellte, fürchten viele Anleger um die steuerfreie Haltefrist bei Bitcoin und Co.
Marktdynamik
Erst gestern berichtete BTC-ECHO über einen Vorstoß der Grünen, der die Haltefrist für Krypto-Assets im Rahmen des § 23 EStG aufheben und Gewinne unabhängig von der Haltedauer mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuern will. Nun legt offenbar auch die Linksfraktion nach. Ein Entwurf für einen Antrag mit dem Titel “Kryptowerte streng regulieren und gerecht besteuern”, sieht deutliche Verschärfungen für Bitcoin- und Krypto-Anleger vor.
Dies berichtet Daniel D. Eckert, Finanzredakteur bei “Die Welt”. Besteuerung wie Kapitalerträge Kern des Vorstoßes ist die Forderung, Kryptowährungen künftig in den Katalog des § 20 EStG aufzunehmen.
Gewinne aus Bitcoin, Ethereum und anderen Krypto-Werten würden damit wie Einkünfte aus Kapitalvermögen behandelt. Statt der bisherigen Einordnung als privates Veräußerungsgeschäft käme dann die Abgeltungsteuer zur Anwendung, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Damit unterscheidet sich der Vorschlag der Linken deutlich vom Grünen-Entwurf.
Auswirkungen auf die Märkte
Die Grünen wollen Krypto-Gewinne weiterhin im Rahmen privater Veräußerungsgeschäfte erfassen, aber die Haltefrist streichen. Das hätte zur Folge, dass Gewinne mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert würden. Die Linke setzt dagegen auf die steuerliche Behandlung wie bei Kapitalerträgen.
Kommt auch die Wegzugsbesteuerung? Besonders brisant ist ein weiterer Punkt des Entwurfs. Die Linke will Krypto-Werte offenbar auch der Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG unterwerfen.
Wer Deutschland verlässt, könnte dann unter Umständen auf nicht realisierte Kursgewinne steuerlich erfasst werden. Bislang gilt eine solche Regelung bei Kryptowährungen nicht. Zudem fordert die Fraktion, den OECD-Melderahmen für Krypto-Werte, kurz CARF, zeitnah in nationales Recht zu überführen.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




