
Digitalwirtschaft-Podcast: Google obenauf, Amazons Werbegeschäft brummt – und was ist mit Apple und Meta?
Digitalwirtschaft-Podcast : Google obenauf, Amazons Werbegeschäft brummt – und was ist mit Apple und Meta? Von Alexander Armbruster , Carsten Knop , Roland Lindner, New York , Holger Schmidt 08.05.2026, 11:09Lesezeit: 2...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Digitalwirtschaft-Podcast : Google obenauf, Amazons Werbegeschäft brummt – und was ist mit Apple und Meta? Von Alexander Armbruster , Carsten Knop , Roland Lindner, New York , Holger Schmidt 08. 2026, 11:09Lesezeit: 2 Min.
Podcast ReutersDie Techkonzerne verdienen weiter prächtig. Doch unter der Oberfläche gibt es beachtliche Unterschiede darin, wie sie sich wirklich schlagen. Und wie gut sie in der KI aufgestellt sind.
Die Einzelheiten
Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die großen amerikanischen Internetunternehmen melden einen Milliardengewinn nach dem anderen. Zugleich haben sie enorme Investitionen in die Künstliche Intelligenz angekündigt, in neue Rechenzentren vornehmlich. Besonders heraus sticht gegenwärtig der Alphabet-Konzern mit seiner Suchmaschine Google.
Er verzeichnet ein hohes Wachstum im Werbegeschäft ebenso wie in seiner immer wichtiger werdenden Cloudsparte. Die Anleger an der Börse honorieren dies mit einem außergewöhnlich starken Kursplus. Es fehlt nicht mehr viel, und Google zieht am KI-Chipkonzern Nvidia vorbei und ist das wertvollste Unternehmen der Welt.
Dabei stand und steht vermeintlich gerade das Google-Kerngeschäft durch den Aufstieg von KI-Systemen wie ChatGPT unter Druck. Denn die Nutzer, so die durchaus verbreitete Sorge, könnten nicht mehr an nützlichen weiterführenden Links interessiert sein, wenn Ihre Fragen direkt von der KI beantwortet werden – und damit Google für Werbetreibende unattraktiver machen, die keine oder weniger Anzeigen schalten. Es ist anders gekommen.
Was Experten sagen
Google bietet eine KI innerhalb der Suchmaschine an mit dem bisherigen Effekt, dass die Nutzer noch mehr Zeit dort verbringen, nicht weniger. Und wie schlagen sich Microsoft und Apple? Außerdem wächst auch das Cloudgeschäft stark – stärker als das der beiden großen und schon länger in diesem Markt aktiven Konkurrenten Amazon und Microsoft.
Die verdienen deswegen nicht schlecht. Sie überzeugen gegenwärtig aber nicht zuletzt die Anleger weniger als Alphabet. Während Alphabet im Cloudgeschäft weiter vordringt, verdient wiederum Amazon immer besser im Werbegeschäft.
Die Entscheider in Seattle haben erkannt, wie stark sich das Suchverhalten ihrer Kundschaft auch für Werbezwecke kommerzialisieren lässt. Auf diesem Feld konkurriert Amazon nun zusehends mit Google und dem Facebook-Konzern Meta. Der traditionell margenschwache Onlinehandel, die ursprüngliche Geschäftsidee hinter der Amazon-Gründung, wird verglichen mit den anderen Geschäftsbereichen hingegen immer weniger wichtig.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





