
Drei Millionen Arbeitslose: Nahles: „Die Situation ist ungemütlicher geworden“
Drei Millionen Arbeitslose : Nahles: „Die Situation ist ungemütlicher geworden“ Von Dietrich Creutzburg, Berlin 30.04.2026, 14:08 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hoffen auf den Aufschwung: Andrea Nahles,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Drei Millionen Arbeitslose : Nahles: „Die Situation ist ungemütlicher geworden“ Von Dietrich Creutzburg, Berlin 30. 2026, 14:08 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Hoffen auf den Aufschwung: Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit dpa Am Arbeitsmarkt ist kein Frühling in Sicht.
Der Personalabbau in der Wirtschaft verschärft sich. Und die Finanzlücken in der Arbeitslosenversicherung wachsen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die ersehnte Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt war auch im April zu schwach, um die Zahl der Arbeitslosen wieder unter die Schwelle von drei Millionen zu drücken.
Die Einzelheiten
Zugleich nimmt die Zahl der Beschäftigten unter dem Druck der andauernden Wirtschaftsschwäche weiter ab. „Die Lage bleibt weiterhin angespannt“, fasste die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, ihren neuen Monatsbericht am Donnerstag zusammen. Im abgelaufenen Monat waren bei den Arbeitsagenturen insgesamt 3,01 Millionen Menschen als arbeitslos registriert.
Das waren zwar rund 13. 000 weniger als im März. In früheren Jahren aber war die Arbeitslosigkeit von März auf April oft um mehr als 70.
Typischerweise wächst mit dem freundlicheren Wetter im Frühling vor allem die Nachfrage nach Personal in sogenannten Außenberufen, ob Bau oder Gastgewerbe. Dem steht aber eine sich seit gut drei Jahren insgesamt verschlechternde Lage am Arbeitsmarkt gegenüber. Bereinigt um jahreszeitliche Einflüsse hat sich die Arbeitslosigkeit von März auf April um 20.
Was Experten sagen
Verglichen mit dem Vorjahresmonat, also April 2025, ist die Zahl um 77. Damit schwinden zugleich Hoffnungen, dass die Arbeitslosigkeit bald ihren Gipfel überschreiten wird. In jüngerer Zeit hatte sich dieser Anstieg im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat Schritt für Schritt verlangsamt.
Im April war er aber wieder stärker als im März. Zahl der Erwerbstätigen sinkt um 182. 000 Das Bundesarbeitsministerium führte die Eintrübung am Donnerstag auf die verschlechterte Weltlage zurück.
„Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankriegs stehen einer möglichen Erholung der Konjunktur und einer Trendwende am schwachen Arbeitsmarkt entgegen“, teilte es mit. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) versprach aber, dass die Regierung „entschlossen dagegenhalten“ werde. Die Regierung stehe „an der Seite der Wirtschaft und der Beschäftigten, um Wachstum zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern“, erklärte Bas.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





