
Drei Todesopfer: Angriff auf Moschee in San Diego – Polizei vermutet Hassverbrechen
Drei Todesopfer : Angriff auf Moschee in San Diego – Polizei vermutet Hassverbrechen 19.05.2026, 06:16Lesezeit: 2 Min. Besucher des Islamischen Zentrums in San Diego reagierten schockiert auf den Angriff./ Zoë...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Drei Todesopfer : Angriff auf Moschee in San Diego – Polizei vermutet Hassverbrechen 19. 2026, 06:16Lesezeit: 2 Min. Besucher des Islamischen Zentrums in San Diego reagierten schockiert auf den Angriff.
/ Zoë MeyersZwei Teenager sollen für die Bluttat in Kalifornien verantwortlich sein. Die Mutter eines der Verdächtigen hatte kurz vor den Schüssen die Polizei alarmiert. Ein Sicherheitsmann wurde zum Helden – und starb bei dem Angriff.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Bei einem Schusswaffenangriff auf einem Moscheegelände in der kalifornischen Stadt San Diego sind nach Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Zwei mutmaßliche Angreifer im Alter von 17 und 18 Jahren wurden später tot in einem Auto einige Blocks vom Tatort entfernt gefunden. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen eines möglichen Hassverbrechens.
Der Angriff ereignete sich am islamischen Zentrum von San Diego, das nach eigenen Angaben die größte Moschee der Region sowie eine Schule beherbergt. Die ersten Einsatzkräfte seien binnen vier Minuten nach einem Notruf wegen eines Schusswaffenangriffs eingetroffen, sagte Wahl. Vor dem Zentrum hätten sie „drei tote Opfer“ vorgefunden.
Daraufhin sei die Polizei in die Moschee und die angrenzende Schule vorgedrungen. Nach Angaben Wahls gingen zudem Notrufe über weitere Schüsse in der Nähe ein. Ein dort arbeitender Landschaftsgärtner sei beschossen, aber nicht getroffen worden.
Was Experten sagen
Nach einer kurzzeitigen Ausgangssperre teilte die Polizei mit, die Gefahr an dem Zentrum sei „neutralisiert“. „Er hat heute zweifellos Leben gerettet“Unter den Todesopfern war nach Polizeiangaben ein Sicherheitsmitarbeiter des Islamischen Zentrums. Seine Taten hätten dazu beigetragen, eine noch größere Anzahl an Todesopfern zu verhindern, sagte Wahl.
„Seine Handlungen waren heldenhaft, und er hat heute zweifellos Leben gerettet“, sagte der Polizeichef. Die Identität der beiden weiteren Todesopfer wurde zunächst nicht veröffentlicht. Zum möglichen Motiv der Angreifer sagte Wahl, es seien „eindeutig hasserfüllte Äußerungen“ festgestellt worden.
Wegen des Tatorts werde der Angriff zunächst als Hassverbrechen behandelt, solange sich kein anderes Bild ergebe, fügte er hinzu. Nähere Angaben zum Motiv der Täter machte er zunächst nicht. Wahl sagte weiter, die Mutter eines der Verdächtigen habe sich rund zwei Stunden vor dem Angriff an die Polizei gewandt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





