
E-Auto: Stellantis plant elektrischen Kleinstwagen aus Europa für etwa 15.000 Euro
»Mit Stolz in Europa produziert« Stellantis plant elektrischen Kleinstwagen für etwa 15.000 Euro Die EU wünscht eine neue Autokategorie: klein, umweltfreundlich, bezahlbar – und vor allem europäisch. Beim Mutterkonzern...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Mit Stolz in Europa produziert« Stellantis plant elektrischen Kleinstwagen für etwa 15. 000 Euro Die EU wünscht eine neue Autokategorie: klein, umweltfreundlich, bezahlbar – und vor allem europäisch. Beim Mutterkonzern von Opel und Fiat wird das Vorhaben nun konkret.
52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Symbol für Ladesäule in Niedersachsen: Die ersten Fahrzeuge sollen 2028 fertig werden Foto: Julian Stratenschulte / dpa Der Opel-Mutterkonzern Stellantis will mit einer Reihe von elektrischen Kleinstwagen den europäischen Fahrzeugmarkt aufmischen.
Die Einzelheiten
Die ersten Fahrzeuge sollten 2028 im italienischen Fiat-Panda-Werk in Pomigliano d'Arco bei Neapel vom Band laufen, teilte das Unternehmen mit. Stellantis nannte auf Nachfrage einen voraussichtlichen Preis von um die 15. Stellantis selbst schreibt von »erschwinglichen E-Cars«.
Stellantis wirbt schon länger für eine neue Kategorie an kleinen Elektroautos, die sich an den japanischen »Kei-Cars« orientieren, die in Größe und Leistung beschränkt und von manchen Vorschriften befreit, aber vollwertige Pendler-Mobile sind. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte sich diesen Vorschlag zu eigen gemacht und in ihrem Automobilpaket angekündigt, Autoherstellern für den Bau dieser »E-Cars« in Europa in den CO₂-Vorgaben entgegenzukommen . In den vergangenen Jahren haben sich viele Autobauer in Europa von Kleinwagen verabschiedet und das mit verschärften Anforderungen begründet.
So müssen Autos in Europa unabhängig von ihrer Größe bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen und etwa Notbremsassistenten oder Spurhalteassistenten enthalten. Gerade Kleinwagen werden durch die dafür nötigen Kosten für die Hersteller schnell unprofitabel. Auch auf Vorschriften für Cybersicherheit oder die – allerdings seit Jahren kaum verschärften – Abgasgrenzwerte verwiesen Konzerne, die kleine Modelle strichen.
Was Experten sagen
In der Branche gilt der Ausstieg aus den günstigen Einstiegsmodellen als ein wichtiger Grund dafür, warum der europäische Automarkt in den vergangenen Jahren um rund zwei Millionen Fahrzeuge geschrumpft ist und immer noch deutlich unter dem Vor-Coronaniveau liegt. Neuer Opel kommt aus China-KooperationStellantis, zu dem auch die Marken Fiat, Peugeot oder Citroën gehören, leidet besonders stark unter Überkapazitäten. Das Auto wird voraussichtlich unter zwei Konzernmarken verkauft – unter welchen, blieb zunächst offen.
Stellantis hatte vor einigen Tagen angekündigt, gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor zwei Modelle in Spanien zu bauen, auch den nächsten Opel. An dem China-Start-up hält Stellantis eine Minderheitsbeteiligung von 21 Prozent. Ob Leapmotor auch das neue E-Car entwickelt, blieb offen.
Mit dem T03 hat der Anbieter bereits ein Auto im Angebot, das den Vorgaben weitgehend entsprechen dürfte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





