
Ein Traum mit Preisschild: Lohnt sich das Ferienhaus wirklich?
Ein Traum mit Preisschild Lohnt sich das Ferienhaus wirklich? Stand: 03.05.2026 • 07:49 Uhr Ein Ferienhaus als Rückzugsort, das vermietet auch noch Rendite abwirft: Das klingt verlockend. Doch es kann finanziell schnell...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ein Traum mit Preisschild Lohnt sich das Ferienhaus wirklich? 2026 • 07:49 Uhr Ein Ferienhaus als Rückzugsort, das vermietet auch noch Rendite abwirft: Das klingt verlockend. Doch es kann finanziell schnell zu einer Herausforderung werden.
Von Lilli-Marie Hiltscher , ARD-Finanzredaktion und Christof Dörr , HR Ein Ort, an dem man dem Stress des Alltags entfliehen, Zeit mit der Familie verbringen und ganz unabhängig von Hotelbuchungen den nächsten Urlaub genießen kann: All das verspricht ein Ferienhaus. Und wer sein eigenes Urlaubsdomizil dann auch noch vermietet, wenn er es selbst nicht nutzt, der kann ganz nebenbei ein bisschen Geld verdienen. Über Plattformen wie Airbnb geht das oft schon mit ein paar wenigen Klicks, ohne viel Aufwand.
Die Einzelheiten
Das klingt erstmal nach einer spannenden Geschäftsidee - und ließ die Branche gerade in Zeiten niedriger Zinsen boomen. Denn während andere Anlageklassen an Attraktivität verloren, blieben Immobilien nach wie vor gefragt. Und Ferienhäuser sind auch bei Urlaubern, die kein eigenes besitzen, beliebt - vor allem seit der Pandemie wollen viele lieber individuell und privat wohnen statt in Massenhotels.
"Ferienhäuser können davon profitieren, dass die Ansprüche und die Wünsche der Gäste individueller geworden sind", erklärt Jonas Hahn, Professor für Immobilienmanagement an der Frankfurt University of Applied Sciences, im aktuellen Video des ARD-Finanzformats 50k auf YouTube. Umso rentabler scheint also die Idee vom eigenen Haus am Meer, dass nicht nur selbst genutzt, sondern auch vermietet wird. 2024 "Co-Ownership" Urlaub im Luxus-Ferienhaus - geteilt mit anderen Eine Ferienimmobilie zu kaufen ist teuer, und meist wird sie nur für wenige Wochen im Jahr genutzt.
mehr Lage, Lage, Lage Dabei ist die Lage der Immobilie wie so oft ein entscheidender Faktor dafür, ob sich das Ferienhaus als Geldanlage und Business wirklich lohnt. Wirtschaftlich interessant sind vor allem Orte, an denen das ganze Jahr über Touristen kommen, mit guter Infrastruktur. Das Problem ist aber: Genau diese Orte sind meist besonders teuer.
Was Experten sagen
In Toplagen können Ferienhäuser laut den Sparkassen schnell mal 10. 000 Euro pro Quadratmeter kosten. Auf Sylt zum Beispiel sind Ferienhäuser unter einer Million inzwischen eher selten.
Insgesamt variieren die Preise aber stark. Die Sparkassen geben an, dass ältere Bestandsobjekte hierzulande schon ab ungefähr 2. 000 Euro pro Quadratmeter zu haben sind.
Neubauten starten eher bei 3. Ähnliche Kaufpreise nennt auch das Portal Immowelt. Komplexe Regeln in manchen Regionen Natürlich kann man sich auch im Ausland nach einem passenden Objekt umsehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





