
Elon Musk: Richterin zweifelt an Einigung mit SEC zu Twitter-Übernahme
Verfahren wegen Twitter-Übernahme Richterin zweifelt an Musks Billig-Einigung mit der Börsenaufsicht Nur 1,5 Millionen Dollar Strafe sollte Elon Musks Fondsgesellschaft für mögliche Tricksereien bei der...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verfahren wegen Twitter-Übernahme Richterin zweifelt an Musks Billig-Einigung mit der Börsenaufsicht Nur 1,5 Millionen Dollar Strafe sollte Elon Musks Fondsgesellschaft für mögliche Tricksereien bei der Twitter-Übernahme 2022 zahlen. Doch eine Richterin sieht »Unregelmäßigkeiten« und will den Deal so nicht absegnen. 48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Unternehmer Elon Musk: Unregelmäßigkeiten bei Twitter-Übernahme Foto: Brendan Smialowski / Eine US-Richterin hat eine geplante Einigung zwischen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC und einem Treuhandfonds des Unternehmers Elon Musk gestoppt. Die Richterin deutete an, der Deal, der eine Geldstrafe von lediglich 1,5 Millionen Dollar vorsieht, könne dazu dienen, Musk persönlich vor einer Strafe zu schützen.
Die Einzelheiten
Sie könne eine Vereinbarung mit derart vielen »Unregelmäßigkeiten« nicht einfach absegnen, erklärte die Richterin in Washington am Mittwoch. Strafe um 99 Prozent gesenktDer Rechtsstreit ist Teil einer jahrelangen Auseinandersetzung zwischen der SEC und Elon Musk. Die Börsenaufsicht wirft dem Milliardär vor, im großen Stil Twitter-Aktien gekauft zu haben, bevor er das Onlinenetzwerk 2022 offiziell für 44 Milliarden Dollar übernahm und später in »X« umbenannte.
Gesetzlich sind Investoren verpflichtet, innerhalb von zehn Tagen offenzulegen, wenn sie durch Aktienkäufe ihre Anteile an einem Unternehmen auf mehr als fünf Prozent erhöhen. Im Fall der Twitter-Übernahme hatte Musk diese Frist um elf Tage verstreichen lassen. Der SEC zufolge ermöglichte die verzögerte Offenlegung, dass Musk Aktien zu niedrigeren Preisen kaufen konnte.
Er soll so Mehrkosten in Höhe von 150 Millionen Dollar gespart haben. Dennoch bot die Behörde die Beilegung des Verfahrens an. In der angestrebten Einigung mit Musk Anfang des Monats wurde die ursprünglich geforderte Geldstrafe von 150 Millionen auf lediglich 1,5 Millionen Dollar gesenkt.
Was Experten sagen
Das entspricht einer Herabsetzung um 99 Prozent. In der geplanten Einigung wurde Musk zudem als Person aus der Klage entfernt und durch einen seiner Treuhandfonds ersetzt, so könnte der Milliardär einer persönlichen Haftung entgehen. Die Richterin in Washington bezeichnete diese Punkte nun als Warnsignale und stoppte den juristischen Vergleich.
Ein Sprecher der SEC lehnte eine Stellungnahme ab. In Kalifornien droht weiteres VerfahrenIn einem separaten Gerichtsverfahren in Kalifornien war eine Jury im März zu dem Schluss gekommen, dass Musk die Twitter-Investoren während der chaotischen Übernahme im Jahr 2022 durch irreführende Beiträge auf der Plattform getäuscht habe. Der Schadensersatz in diesem Fall könnte sich auf rund zwei Milliarden Dollar belaufen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





