
Enge Zusammenarbeit mit Taliban-Diplomaten bei Abschiebungen
Abschiebungen nach Afghanistan Enge Zusammenarbeit mit Taliban-Diplomaten Stand: 01.05.2026 • 17:00 Uhr Bundesinnenminister Dobrindt hat nach NDR -Informationen die Zusammenarbeit mit Taliban-Diplomaten in jüngster Zeit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Abschiebungen nach Afghanistan Enge Zusammenarbeit mit Taliban-Diplomaten Stand: 01. 2026 • 17:00 Uhr Bundesinnenminister Dobrindt hat nach NDR -Informationen die Zusammenarbeit mit Taliban-Diplomaten in jüngster Zeit insgeheim deutlich intensivieren lassen. Das Ziel: Mehr Abschiebungen nach Afghanistan.
Von Peter Hornung , NDR Nach NDR -Recherchen wurden in Kooperation mit den Bundesländern viele afghanische Staatsbürger den beiden im vergangenen Jahr nach Deutschland entsandten Taliban-Vertretern vorgeführt, damit diese zur Abschiebung notwendige Dokumente ausstellen. Dies geschah in den vergangenen Monaten bei mehreren Terminen in der Bonner Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und am Berliner Flughafen BER. Es habe sich dabei um "bundespolizeiliche Maßnahmen" gehandelt, so das Bundesinnenministerium.
Die Einzelheiten
Das BAMF habe nur Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Das Auswärtige Amt war nach eigenem Bekunden nicht eingebunden 24. 2026 Afghanische Botschaft in Berlin Betreiben die Taliban Etikettenschwindel?
Haben die Taliban heimlich die Leitung der afghanischen Botschaft übernommen? Die Bundesregierung widerspricht. mehr Taliban haben faktisch Leitung übernommen Einem Team des ZDF Magazin Royale ist es Mitte April gelungen, einen solchen Termin filmisch zu dokumentieren.
Zunächst waren zahlreiche Justizfahrzeuge aus Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern in der BAMF-Niederlassung in Bonn vorgefahren, in denen sich offenbar Afghanen befanden. Nach mehreren Stunden hatte eine dunkle Limousine des afghanischen Generalkonsulats in Bonn das Gelände verlassen. ZDF-Bilder zeigen einen Vertreter der Taliban, wie er lachend den Pförtner grüßt.
Was Experten sagen
Es handelt es sich offenbar um den Konsularbeamten Said H. , der im Juli 2025 zusammen mit einem weiteren Mitglied der radikalislamistischen Gruppe vom Auswärtigen Amt akkreditiert worden war. Die beiden Taliban waren laut Bundesregierung als einfache Konsularbeamte nach Deutschland gekommen, haben nach den NDR -Recherchen jedoch längst faktisch die Leitung der afghanischen Botschaft in Berlin und des Generalkonsulats in Bonn übernommen.
Übernahme nicht offiziell mitgeteilt Das Auswärtige Amt hatte wiederholt erklärt, dass ihm diese Übernahme der afghanischen Missionen durch Taliban-Vertreter nie offiziell mitgeteilt worden sei und man deshalb davon ausgehe, dass noch immer Diplomaten verantwortlich seien, die vor der Machtübernahme entsandt worden waren. Bund und Länder bereiten die Abschiebungen der Afghanen ganz offenbar unter weitgehender Geheimhaltung vor. Entsprechende Anfragen des NDR an die zuständigen Ministerien wurden nur sehr zurückhaltend beantwortet.
Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums betonte, dass "diese Vorgänge" sich "unterhalb der ministeriellen Ebene" abspielten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





