
Europa-League-Halbfinale: Der SC Freiburg ist inzwischen selbst ein „Riese“
Europa-League-Halbfinale : Der SC Freiburg ist inzwischen selbst ein „Riese“ Von Daniel Theweleit, Freiburg 30.04.2026, 16:50 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Will nun auch mit dem SC Freiburg ins Finale:...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Europa-League-Halbfinale : Der SC Freiburg ist inzwischen selbst ein „Riese“ Von Daniel Theweleit, Freiburg 30. 2026, 16:50 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Will nun auch mit dem SC Freiburg ins Finale: Yuito Suzuki Nach dem Einzug der Freiburger ins Halbfinale der Europa League gibt sich Sportchef Jochen Saier überraschend selbstbewusst.
Für den sonst so bescheidenen Klub ist das ein Paradigmenwechsel. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Jochen Saier, der Sportvorstand des SC Freiburg, hat kürzlich einen erstaunlichen Satz formuliert. Eigentlich sind die Freiburger grundsätzlich dezent in ihren Äußerungen zu eigenen Ambitionen.
Die Einzelheiten
Doch nach dem Einzug des Klubs ins Halbfinale der Europa League, wo am Donnerstag das Hinspiel bei Sporting Braga ansteht (21 Uhr im F. -Liveticker / RTL), hat Saier die tief im Wesenskern des Klubs verwurzelte Bescheidenheit für einen Moment abgelegt. „Jetzt wollen wir alles“, verkündete der Sportchef, womit er einen kommunikativen Paradigmenwechsel vollzogen hat.
Bis vor Kurzem wurde an der Dreisam schließlich ein Fußballweltbild gepflegt, in dem der Sportclub ein kleiner Außenseiter ist, das gallische Dorf, umgeben von einer Übermacht riesengroßer Traditionsvereine. Noch kurz vor Weihnachten wurde einem Journalisten, der gefragt hatte, ob eine Zwischenbilanz von 17 Punkten an Weihnachten eine Enttäuschung wäre, Ahnungslosigkeit vorgeworfen. „So eine Frage stellt nur jemand, der den SC nicht verinnerlicht hat“, sagte Trainer Julian Schuster.
Das sollte nicht despektierlich klingen, aber die Furcht vor dem Absturz sitzt traditionell sehr, sehr tief beim SC. Sechster bei der Ausschüttung der TV-Gelder Dabei ist der Klub in der Realität des Jahres 2026 längst auf fast allen relevanten Ebenen potenter als die Konkurrenten aus Köln, Mönchengladbach, Bremen, Hamburg oder gar Schalke. Die Freiburger sind schuldenfrei, besitzen ein eigenes modernes Stadion, haben etliche sehr wertvolle Spieler im Kader, der so stark ist wie nie zuvor in der Vereinsgeschichte.
Was Experten sagen
Bei der Ausschüttung der TV-Gelder ist der SC hinter München, Dortmund, Leverkusen, Leipzig und Frankfurt Sechster. Vor diesem Hintergrund hat der Mönchengladbacher Geschäftsführer Stefan Stegemann die Freiburger in dieser Woche nicht nur fußballerisch, sondern auch wirtschaftlich zur „Referenz“ erklärt. Freiburg ist inzwischen selbst ein Riese.
„Als ich hierher kam, hieß es in Freiburg, der Standort habe einen Nachteil, weil das hier nicht die stärkste Wirtschaftsregion ist“, sagte der Geschäftsführer Oliver Leki jüngst, „aber inzwischen sehe ich das ganz anders. Es gibt hier einen sehr starken Mittelstand. “ Externer Inhalt von Youtube Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





