
Eurovision Song Contest 2026: Fünf Erkenntnisse aus den ESC-Punktevergaben
Eurovision Song Contest Fünf Erkenntnisse aus den ESC-Punktevergaben Bulgarien siegt, Deutschland wird Drittletzter – doch was sagen die douze und zero points, die beim ESC in Wien vergeben wurden, eigentlich aus? Der...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Eurovision Song Contest Fünf Erkenntnisse aus den ESC-Punktevergaben Bulgarien siegt, Deutschland wird Drittletzter – doch was sagen die douze und zero points, die beim ESC in Wien vergeben wurden, eigentlich aus? Der Blick auf die Details zeigt: Die Reformen der Veranstalter haben gewirkt. Jedenfalls ein bisschen.
Aus Wien berichtet Felix Bayer 17. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Noam Bettan und Dara im Splitscreen bei der ESC-Ergebnisverkündung: Televote plausibler geworden Foto: Tobias Schwarz / Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Die Erleichterung mischte sich unüberhörbar in den eruptiven Jubel, der nach der Verkündung von Bulgariens Triumph beim Eurovision Song Contest im Pressezentrum der Wiener Stadthalle ausbrach.
Zu klar war den meisten Journalistinnen und Journalisten wohl, dass ein Erfolg Israels den Fortbestand des Wettbewerbs gefährdet hätte. (Lesen Sie hier mehr über die politischen Implikationen, die in diesen Minuten sichtbar wurden. ) Dass nicht Noam Bettan am Ende jubeln durfte, sondern Dara aus Bulgarien (Lesen Sie hier ein Porträt der ESC-Siegerin), lag daran, dass Israel in diesem Jahr, anders als 2025, nicht die Televote-Wertung gewinnen konnte.
Das starke Abschneiden Israels führten manche Konkurrenten auf exzessive Werbung für den israelischen Beitrag in den vergangenen beiden Jahren zurück – von Regierungsstellen finanziert und ausdrücklich um alle 20 möglichen Stimmen bittend. Es war einer der Begründungsansätze für den Boykott des ESC 2026 von fünf Rundfunkanstalten. Halbierung der Maximalstimmzahl könnte gewirkt habenDie Europäische Rundfunkunion reagierte mit einigen Regeländerungen.
Was Experten sagen
Neben einer Ächtung von regierungsfinanzierten Kampagnen zählte dazu die Einschränkung, dass den Zuschauerinnen und Zuschauern nur noch zehn Stimmen pro Bezahlmethode zugestanden wurden. Außerdem rief das Moderationsduo mehrfach auf: »Spread the Love«. Man möge also die Stimmen auf mehrere Lieder verteilen.
Nun liegt es im Wesen von freien und geheimen Wahlen, dass niemand wissen kann, was im Kopf der Wählenden vorging. Aber es gibt schon Indizien dafür, dass die neuen Regelungen zumindest ein wenig gegriffen haben. Israel bekam in diesem Jahr nur von sechs Ländern die höchste Televoting-Punktzahl (Aserbaidschan, Finnland, Portugal, Deutschland, die Schweiz und Frankreich – Noam Bettans Lied »Michelle« hatte überwiegend französischen Text).
2025 waren es noch 13 Länder gewesen, 2024 sogar 15. Besonders auffällig ist das »Rest of the World«-Voting, das als besonders anfällig für Diaspora-Stimmen und Mobilisierungskampagnen gilt. Seit seiner Einführung 2023 war es immer an Israel gegangen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





