
Eurovision Song Contest: Der unpolitischste ESC seit Jahren – dann kommen die letzten Minuten
Eurovision Song Contest Der unpolitischste ESC seit Jahren – dann kommen die letzten zwei Minuten Pro-Palästina-Proteste vor der Wiener Stadthalle, drinnen ein gepflegtes Musikfest, so hätte der ESC 2026 dahinplätschern...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Eurovision Song Contest Der unpolitischste ESC seit Jahren – dann kommen die letzten zwei Minuten Pro-Palästina-Proteste vor der Wiener Stadthalle, drinnen ein gepflegtes Musikfest, so hätte der ESC 2026 dahinplätschern können. Bis das Publikumsvoting Israel auf Rang eins schob. Und plötzlich die Zukunft des ESC auf dem Spiel stand.
Aus Wien berichtet Arno Frank 17. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Israels Kandidat Noam Bettan lässt sich in der Wiener Stadthalle feiern – die ESC-Verantwortlichen halten den Atem an Foto: Radek Mica / Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Für drei Stunden und 52 Minuten war diese Veranstaltung der vielleicht unpolitischste Eurovison Song Contest (ESC) seit langer Zeit.
Noam Bettan, der Sänger aus Ra’anana nördlich von Tel Aviv, lag nach dem Voting der nationalen Jurys für »Michelle« mit nur 123 Punkten auf einem alles andere als vielversprechenden 15. Dann aber kam das Publikumsvoting. Mit 220 Punkten für Israel ging das Land in Führung.
Und das veränderte alles. Bis dahin hatten die Musik, die Show, die Stimmung in Wien wie in der Halle die vorausgegangenen Querelen völlig verdrängt. Zwar waren zuvor fünf Länder aus Protest gegen die Teilnahme von Israel abgesprungen.
Was Experten sagen
Gefühlt hätten Island, Irland, Spanien, Slowenien und die Niederlande ebenso gut in einem der beiden Halbfinals ausgeschieden sein können. Womöglich hatte ihre Abwesenheit auch sein Gutes. Auf höchster Ebene war das politische Statement gesetzt.
Auf persönlicher Ebene war damit die moralische Notwendigkeit aufgehoben, im Vorfeld auf eigene Faust gegen eine Kollegin giften zu müssen. Was 2025 noch zu hässlichen Zitaten und Tumult geführt hatte, blieb diesmal also weitgehend vor den Toren der Stadthalle. Das war der ESC in Wien: Alle Höhepunkte (und Ausrutscher) zum Nachlesen hier im Newsblog In der Halle – und vor rund 170 Millionen Zuschauern in aller Welt – konnten Victoria Swarowski und Michael Ostrowski also unbefangen durch einen Abend führen, an dem auch ESC-Verächter hier und da ihre musikalische Freude haben konnten.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





