
Feministische Kunstpionierin Valie Export gestorben
Im Alter von 85 Jahren Feministische Kunstpionierin Valie Export gestorben Die einflussreiche österreichische Aktionskünstlerin Valie Export ist tot. Sie war eine Vorreiterin des feministischen Aktionismus. Nun ist sie...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Im Alter von 85 Jahren Feministische Kunstpionierin Valie Export gestorben Die einflussreiche österreichische Aktionskünstlerin Valie Export ist tot. Sie war eine Vorreiterin des feministischen Aktionismus. Nun ist sie mit 85 Jahren gestorben.
52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Valie Export Foto: Hans Klaus Techt / Die Medien- und Performancekünstlerin, Filmemacherin und feministische Theoretikerin Valie Export ist am Donnerstag, wenige Tage vor ihrem 86.
Die Einzelheiten
Geburtstag, in Wien gestorben. Das teilte die Valie Export Stiftung mit. Die Künstlerin ist für ihre feministischen und provokativen Projekte bekannt.
Valie Export, die mit bürgerlichem Namen Waltraud Stockinger hieß, kam 1940 in Linz zur Welt. Ihr Werk umfasst nicht nur Performance, sondern auch Film, Fotografie und Medienkunst. Für ihre Aktion »Genitalpanik« spazierte sie 1969 mit einer aufgeschnittenen Hose in München während eines Filmfestivals in einen Kinosaal und präsentierte ihr Schamhaar.
Ihr Motto lautete: »Kunst muss aggressiv sein. « Bereits 1968 löste sie große Aufregung aus, als sie sich ihr »Tapp und Tastkino« vor die nackte Brust schnürte. 33 Sekunden lang konnten Passanten in der Wiener Innenstadt durch einen kleinen Vorhang in den Kasten greifen und ihren entblößten Oberkörper ertasten.
Im Mittelpunkt ihres Werkes stehe die kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Normierung des weiblichen Körpers, hieß es von der Stiftung. »Dabei nimmt sie unerschrocken und kompromisslos intime, tabuisierte oder gesellschaftlich verdrängte Inhalte in den Blick«, hieß es.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





