
festival „Various Others“: Alles, was München an Kunst zu bieten hat
festival „Various Others“ : Alles, was München an Kunst zu bieten hat Von Brita Sachs 16.05.2026, 14:03Lesezeit: 3 Min. In der Sammlung Goetz: Cindy Sherman, „Untiteld #275“, 1993Cindy Sherman/Sammlung Goetz/VG...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. festival „Various Others“ : Alles, was München an Kunst zu bieten hat Von Brita Sachs 16. 2026, 14:03Lesezeit: 3 Min. In der Sammlung Goetz: Cindy Sherman, „Untiteld #275“, 1993Cindy Sherman/Sammlung Goetz/VG Bild-Kunst, Bonn 2026Lokal denken, global handeln: Das Kunstfestival „Various Others“ holt mit Gastgalerien wieder erstklassige Kunst in Münchens Galerien, Museen und Offspaces.
Ein Rundgang durch die spannendsten Ausstellungen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Netzwerken ist angesagt bei „Various Others“, dem „internationalen Format der Münchner Kunstszene“, das zum sechsten Mal mit einem attraktiven Programm auffährt. Siebzehn Galerien der Stadt legen sich gemeinsam mit auswärtigen Kollegen ins Zeug.
Die Einzelheiten
Neu hinzugekommen sind die „Special Vectors“, eine Kollaboration mit Unternehmen, die internationalen Kuratoren Räume für Kunstprojekte öffnen, darunter Apple, BMW, der Bayerische Rundfunk und mehr. Außerdem machen viele Institutionen mit, bieten Sonderveranstaltungen oder legten Eröffnungen auf den Various-Others-Termin – etwa das Museum Villa Stuck, das nach abgeschlossenen Sanierungen jetzt mit frisch bepflanztem Künstlergarten und mehreren Schauen in die Vollen geht. Jede Schau eine Einladung zur BegegnungenWährend Ilit Azoulay dort der Geschichte des Museums nachspürt, zeigt die Künstlerin, die 2022 den israelischen Pavillon der Venedig-Biennale bespielte, in der Galerie Lohaus Sominsky die neue Fotoserie „Future Ancestors“.
Antike und außereuropäische Kunstwerke, gefundene Fotos und anderes Material der Menschheitsgeschichte sind poetisch zu Weltraumaufnahmen der NASA arrangiert (Auflage je zwei; ab 16. Damit harmoniert Alicja Kwades von der Pariser Galerie Mennour beigesteuerte Skulptur „Silent Matter“, ein gespaltener Obsidian-Brocken (80. Schlägt ein bei Lohaus Sominsky: Ilit Azoulays Fotografie „Future Ancestors No.
10“, 2024Lohaus Sominsky/Ilit AzoulaySechs „Artist Run Spaces“, also von Künstlern geführte Ausstellungsräume, runden den Parcours ab. Im Durchgang zur Walter Storms Galerie bespielt die Künstlerin Caro Jost die Vitrine „Eyes Only“. In Zusammenarbeit mit der Galerie Esther Schipper steht auf der Fensterscheibe eine Zahlenkolonne, eine der „Coordinates“ von Karin Sander.
Was Experten sagen
Das radikal ortsspezifische Konzept zeigt die exakte geographische Position an, ist also nur an einem Ort wahr und doch unendlich wandelbar. Walter Storms und Dirimart aus Istanbul zeigen Anselm Reyles erste größere Einzelausstellung in München. Wie Storms hat auch Max Goelitz gerade erst das Gallery Weekend in seiner Berliner Niederlassung absolviert.
In München zeigt der Galerist jetzt Arbeiten von Lukas Heerich und Rindon Johnson. Deren anspruchsvollen Wunsch, mit Werken Eva Hesses in Dialog zu treten, erfüllt die Kooperation mit Hauser & Wirth (Preise auf Anfrage).
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





