
Feta-Kochbuch: Vegetarisches von einer Feta-Besessenen
Feta-Kochbuch : Vegetarisches von einer Feta-Besessenen Von Peter Badenhop 07.05.2026, 17:28Lesezeit: 2 Min. Vielseitig und schon mit ein paar Tropfen Olivenöl ein Genuss: Der griechische Feta ist ein aus Schafmilch...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Feta-Kochbuch : Vegetarisches von einer Feta-Besessenen Von Peter Badenhop 07. 2026, 17:28Lesezeit: 2 Min. Vielseitig und schon mit ein paar Tropfen Olivenöl ein Genuss: Der griechische Feta ist ein aus Schafmilch hergestellter Salzlakekäse.
Andreas PeinFeta ist der griechische Beitrag zur kulinarischen Globalisierung. Die Autorin und Bloggerin Natacha Comar zeigt in ihrem neuen Buch, wie vielseitig der Salzlakekäse auch in der vegetarischen Küche ist. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Welt wächst zusammen, auch kulinarisch.
Die Einzelheiten
Aber eigentlich läuft die Globalisierung auf diesem Gebiet schon seit Hunderten, wenn nicht Tausenden Jahren. Schon immer haben sich die Völker gegenseitig in die Töpfe geschaut und sich Zutaten, Zubereitungsarten und Gerichte voneinander abgeguckt. Spätestens im Laufe des 20.
Jahrhunderts hat sich so ein internationaler Speisekanon entwickelt, dessen Bestandteile sich heute praktisch überall auf der Welt finden: Gerichte, die sich gewissermaßen von ihrer Herkunft emanzipiert haben und nun ein globales Eigenleben führen. Der in Amerika erfundene Hamburger ist so eine Speise, die italienische Pizza ebenfalls. Die Japaner haben der Welt Sushi gegeben, die Türken den Kebab.
Die Mexikaner haben Tacos zu einem Welterfolg gemacht, die Inder ihre Currys und wir Deutschen – zusammen mit den Österreichern natürlich – das gute alte Schnitzel. Die haben die Demokratie erfunden – und den Feta. Ja, auch der Salzlakekäse aus Schafmilch ist inzwischen ein globales Phänomen.
Was Experten sagen
In Europa ist er sogar mit einer Herkunftsbezeichnung geschützt, als Gattungsbegriff aber längst auch in Nordamerika und allen möglichen anderen, eher westlich geprägten Kochkulturen ein Begriff. Selbst im fernen Neuseeland isst man auf dem Salat ganz selbstverständlich Feta-Würfel aus heimischer Produktion und lässt Herkunftsbezeichnung Herkunftsbezeichnung sein. Alltagstauglich: das vegetarische Feta-Kochbuch von Natacha ComarLV LandwirtschaftsverlagNatacha Comar ist nicht nur Feta-Expertin, sie ist Feta-Freak.
Die Autorin und Bloggerin stammt aus einer französisch-griechischen Familie, und der Originaltitel ihres Feta-Kochbuches sagt alles: „Obsession Feta“. Die deutsche Ausgabe des Buches, das jetzt im LV Landwirtschaftsverlag erschienen ist, trägt den wenig poetischen Titel „Feta – Vegetarisch genießen mit griechischem Flair“, ist aber nicht weniger empfehlenswert als die Urfassung. Comar hält sich nicht lange mit theoretischen Abhandlungen und praktischen Vorbemerkungen auf, schon auf Seite zehn eröffnet sie den Rezeptreigen mit drei Grundversionen: Feta mit Olivenöl, Rührei mit Feta und griechischer Salat mit Feta.
Aufgeteilt ist das Buch nach der Zubereitungsdauer der Gerichte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





