
Feuchtwarmes Wetter: „Die Mücke schreit hurra“
Feuchtwarmes Wetter : „Die Mücke schreit hurra“ 03.07.2026, 08:06Lesezeit: 3 Min. Das Sommerwetter lässt Deutschland schwitzen - für Mücken ist es ideal.dpaStechmücken finden gerade optimale Bedingungen vor. Auch die...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Feuchtwarmes Wetter : „Die Mücke schreit hurra“ 03. 2026, 08:06Lesezeit: 3 Min. Das Sommerwetter lässt Deutschland schwitzen - für Mücken ist es ideal.
dpaStechmücken finden gerade optimale Bedingungen vor. Auch die Asiatische Tigermücke vermehrt sich. Welchen Schutz es gibt.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die bevorstehenden warmen Sommertage und ab und zu Regen sind ideal für Stechmücken in Deutschland. „Im Moment gestaltet es sich aus Sicht der Mücke super, weil Regen in Sicht ist. Feuchtes und warmes Wetter bedeutet optimale Bedingungen – die Mücke schreit hurra“, sagte die Mückenexpertin Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg.
In den kommenden Tagen dürfte die Gemeine Hausmücke (Culex pipiens) genügend Pfützen oder Wasser in Regentonnen finden. Besonders lästig könne aber die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) – besonders für Gartenbesitzer – werden. Insgesamt gebe es mehr als 50 Stechmückenarten in Deutschland, jede mit eigenen Ansprüchen.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen „Ende August ist der Höhepunkt der Populationsdichte“Die Gemeine Hausmücke beginnt Mitte Mai, Eipakete abzulegen, wie Werner erklärte. Ist es feucht und warm, können sich mehrere Populationen im Jahresverlauf entwickeln – die Hausmücke findet genügend Wasserpfützen als Bruthabitat.
Was Experten sagen
„Ende August ist der Höhepunkt der Populationsdichte, was wir an den verstärkten Anflügen merken. “Umgekehrt wird eine länger andauernde Hitzewelle ohne Regen für Hausmücken zum Problem. „Fehlt Regen über zwei bis drei Wochen, ist die Entwicklung stark eingeschränkt, da dann die Bruthabitate Mangelware sind“, so Diplom-Biologin Werner.
Tigermücken sind „fiese kleine Stecher“Auch die Asiatische Tigermücke baue ihre Populationen über den Sommer auf, sei aber im Gegensatz zu den Hausmücken in der Lage, schon kleinste Wasseransammlungen zu nutzen, um sich zu vermehren. Es reichten mit Wasser gefüllte Blumentopf-Untersetzer, Vogeltränken oder Blumenvasen auf Friedhöfen. „Wenn nur zwei bis drei Millimeter Wasser stehen bleiben, reicht das völlig aus.
“Die Tigermücke wird zudem zum echten Plagegeist für jede Gartenparty. „Das sind ganz kleine fiese Stecher. Sie können Aufenthalte im Freien echt unangenehm machen“, meinte die Expertin.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





