
Filmfestspiele in Cannes: Asghar Farhadi kritisiert Iran, Israel und USA
Kritik an Iran, Israel und USA Iranischer Regisseur Farhadi verurteilt Tod von Zivilisten Beim Filmfestival in Cannes hat Asghar Farhadi sich deutlich gegen die Niederschlagung der Proteste in Iran positioniert. Auch...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kritik an Iran, Israel und USA Iranischer Regisseur Farhadi verurteilt Tod von Zivilisten Beim Filmfestival in Cannes hat Asghar Farhadi sich deutlich gegen die Niederschlagung der Proteste in Iran positioniert. Auch für das Vorgehen der USA und Israel im Irankrieg fand er deutliche Worte. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Regisseur Asghar Farhadi Foto: Julie Sebadelha / Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat den Tod von Zivilisten im Irankrieg und die Niederschlagung der regierungskritischen Proteste im Januar in seiner Heimat verurteilt. Farhadi beklagte am Freitag bei einer Pressekonferenz beim Filmfestival in Cannes »den Tod zahlreicher Unschuldiger, von Kindern und Zivilisten« bei den Luftangriffen der USA und Israels auf Iran.
Die Einzelheiten
»Und vor diesem Krieg gab es den Tod zahlreicher Demonstranten, Menschen, die auf die Straße gegangen waren, um zu protestieren, die ebenso unschuldig waren und massakriert wurden«, fügte der 54-Jährige hinzu. Diese beiden Ereignisse seien äußerst schmerzhaft und würden niemals vergessen werden. Farhadi, der 2012 und 2017 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, tritt mit seinem jüngsten Werk »Histoires parallèles« (Parallele Geschichten) im Wettbewerb um die Goldene Palme in Cannes an.
Mehr zum Thema Iranisches Beziehungsdrama "The Salesman": Der schmale Grat Von Oliver Kaever Fotostrecke: "The Salesman" Iranischer Regisseur Farhadi: "Ich habe bisher Glück gehabt" Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Irankrieg begonnen. Teheran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.
April gilt eine brüchige Waffenruhe. Bei den regierungskritischen Protesten in Iran Anfang des Jahres waren den iranischen Behörden zufolge mehr als 3000 Menschen getötet worden. Im Ausland ansässige Nichtregierungsorganisationen schätzten die Zahl der Getöteten hingegen weitaus höher ein; auf 7000 bis 35.
000 Menschen, unter ihnen vor allem Demonstrierende.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





