
Fitness: »Wer abnehmen will, sollte unbedingt die Beine trainieren«
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. SPIEGEL: Herr Matzka, in so gut wie jedem Trainingsplan sind einmal pro Woche die Beine dran.
Warum wird dieser sogenannte Leg Day trotzdem oft ausgelassen? Matzka: Weil er im Vergleich zu anderen Trainingstagen schwer und schmerzhaft ist. Beim Gedanken daran haben viele wohl eine mentale Barriere, weil sie keine Lust auf diese Anstrengung haben.
Die Einzelheiten
Zur Person Foto: Privat Manuel Matzka, Jahrgang 1988, ist Sportwissenschaftler und Professor für Trainingswissenschaft an der IST-Hochschule für Management. Er promovierte an der Universität Würzburg und hat seinen Forschungsschwerpunkt im Kraft- und Ausdauertraining. Vor seiner akademischen Laufbahn war er sechs Jahre Landes- und Bundestrainer im Kanurennsport.
Neben seiner Professur arbeitet er freiberuflich als Dozent und Athletiktrainer. SPIEGEL: Was macht Beintraining denn so anstrengend? Matzka: Das liegt vor allem an der schieren Größe der Beinmuskulatur.
Denken Sie mal an die hohen Lasten, die Sie mit den Beinen bewegen können. Diese Muskelmasse benötigt viel Energie, das Herz-Kreislauf-System wird stärker gefordert als bei anderen Übungen. Das fühlt sich viel belastender an als bei kleineren Muskeln.
Was Experten sagen
SPIEGEL: Wieso ist das so? Matzka: Bei kleineren Muskeln lässt der Schmerz vergleichsweise schnell wieder nach, weil sie schneller wieder mit Blut und frischem Sauerstoff versorgt werden können. Große Muskelgruppen wie die Beine merkt man nach dem Training noch länger.
Kennt man ja, das anstrengende Treppensteigen danach oder sogar am nächsten Tag noch. Manchmal fühlt es sich an, als müsste man neu laufen lernen. SPIEGEL: Kein Wunder, dass so viele Menschen das Beintraining scheuen.
Matzka: Das ist auch kein Weltuntergang – zumindest akut. Langfristig muss man sich aber der gesundheitlichen Bedeutung bewusst sein: Bis zu 60 Prozent unserer Gesamtmuskulatur sitzen in den Beinen. Diese Muskeln sind metabolisch aktive Gewebemasse.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





