
Formel 1 in Miami: „Kimi schiebt das Limit hinaus“
Formel 1 in Miami : „Kimi schiebt das Limit hinaus“ Von Richard Blehn, Miami 04.05.2026, 08:45 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Duschen ja, trinken nein: Für Champagner ist Kimi Antonelli (links) in Florida...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Formel 1 in Miami : „Kimi schiebt das Limit hinaus“ Von Richard Blehn, Miami 04. 2026, 08:45 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Duschen ja, trinken nein: Für Champagner ist Kimi Antonelli (links) in Florida noch zu jung.
dpa Kimi Antonelli besteht in Miami wiederholt eine Reifeprüfung. Für seinen Sieg erhält der 19-Jährige viel Lob von der Konkurrenz und Bestnoten von seinem Team – weil er sogar ein Manko seines Autos wettmacht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nüchtern bleiben, wie schwer muss das einem Rennfahrer fallen, der gerade Formel-1-Geschichte geschrieben hat: Kimi Antonelli ist durch den Triumph beim Großen Preis von Miami der erste Pilot, der seine ersten drei Siege in Folge nach seinen ersten drei Pole Positionen eingefahren hat.
Die Einzelheiten
Doch trotz dieses bemerkenswerten Hattricks für den Mercedes-Piloten gab es für ihn auf dem Podium keinen Champagner, denn Alkohol ist für 19-Jährige im US-Bundesstaat Florida nicht erlaubt. Die Leistung des jungen Italieners über die 57 spannendsten Runden der bisherigen Grand-Prix-Saison, ganz ohne das prophezeite Unwetter, war schon berauschend genug. Schließlich saß ihm bis zum Schluss Lando Norris im technisch wieder erstarkten McLaren im Nacken.
Vielleicht hat der Titelverteidiger bei diesem Duell schon seinen Nachfolger gejagt. Formel 1 Fahrerwertung Antonelli ist nach dem ersten Mercedes-Sieg überhaupt in Miami mit 100 WM-Punkten weiterhin der jüngste Spitzenreiter der Historie und hat 20 Zähler Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell. Fünf verschiedene Führende hatte dieser vierte WM-Lauf, und die Regeln spielten dabei keine große Rolle.
Eine schöne Erkenntnis für das Publikum, vor allem aber für die Formel 1 selbst: purer, harter Rennsport ist immer noch die beste Show. Dafür braucht es immer auch die richtigen Typen. Das Comeback von Max Verstappen, der mit seinem Red Bull trotz eines spektakulären Drehers Fünfter wurde, trug zur gelungenen PS-Party bei.
Was Experten sagen
Der Niederländer gehörte zu den ersten Gratulanten. Für Kimi Antonelli war es eine wiederholt bestandene Reifenprüfung, weder das abermalige Problem mit der Startsoftware des Silberpfeils noch zwischenzeitliche Probleme beim Schalten konnten seiner Konzentration etwas anhaben. An die Siegerhymne hat er sich gewöhnt, immer die linke Hand am rechten Fleck des Rennanzugs, mit Lobbekundungen tut er sich schwer, versucht sie beinahe verlegen wegzulächeln.
„Das ist erst der Anfang“, bilanziert er auf die Frage nach dem weiteren Potential. Formel 1 Teamwertung Er meinte damit vorrangig die technischen Upgrades, mit denen Mercedes beim nächsten Grand Prix in Montreal die McLaren-Offensive kontern will, aber die Aussage wirkt wunderbar doppeldeutig: Da dürfte noch mehr kommen, Mercedes hat einen echten Titelkandidaten großgezogen. Auch wenn der selbst beinahe ungläubig seine Erfolgsserie bewertet.
„Oh mein Gott, was für ein Rennen“, stammelte er nach der Zieldurchfahrt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





