
Fragebogen der Bundeswehr: Was passiert, wenn man nicht antwortet?
Fragebogen der Bundeswehr : Was passiert, wenn man nicht antwortet? Von Peter Carstens, Berlin 07.05.2026, 14:58Lesezeit: 3 Min. Rekruten der Bundeswehr legen im November in Mainz ihren Diensteid ab.dpaJunge Männer sind...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Fragebogen der Bundeswehr : Was passiert, wenn man nicht antwortet? Von Peter Carstens, Berlin 07. 2026, 14:58Lesezeit: 3 Min.
Rekruten der Bundeswehr legen im November in Mainz ihren Diensteid ab. dpaJunge Männer sind verpflichtet, einen Fragebogen für den neuen Wehrdienst zu beantworten. Doch jeder Vierte ignoriert das.
Die Einzelheiten
Das Ministerium will das nicht akzeptieren. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Etwa ein Viertel der angeschriebenen Männer im Alter von 18 Jahren hat den Fragebogen des Verteidigungsministeriums zu einem eventuellen Wehrdienst nicht beantwortet. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.
Der Fragebogen dient der Wehrerfassung und fragt die Bereitschaft ab, einen freiwilligen Wehrdienst zu leisten. Anders als junge Frauen sind junge Männer gesetzlich verpflichtet, darin einige Grundangaben zu Name, Geburtsdatum, Adresse, Staatsangehörigkeit, Schulabschluss, aktueller Tätigkeit und grundsätzlichem Gesundheitsstatus zu machen. Zudem kann man freiwillig ausführlicher über sein Interesse an der Bundeswehr und die Bereitschaft, mindestens sechs Monate dort zu dienen, Auskunft geben.
Auf die Pflicht zur Beantwortung des Fragebogens wird im Anschreiben und einer beiliegenden Broschüre unter anderem mit rechtlichen Hinweisen aufmerksam gemacht. Den Angaben zufolge haben 28 Prozent der angeschriebenen Männer den Fragebogen, den man mithilfe eines QR-Codes online ausfüllen kann, allerdings trotzdem nicht beantwortet. Aus dem Verteidigungsministerium verlautet nach Angaben des Redaktionsnetzwerks, man wolle nicht akzeptieren, dass Männer ihrer Antwortpflicht nicht nachkommen.
Was Experten sagen
Hartnäckigen Verweigerern droht ein Bußgeld. Die Angeschriebenen haben für die Antwort einen Monat Zeit. Verweigerern drohen KonsequenzenDie Briefe waren von Mitte Januar an verschickt worden, insgesamt werden in diesem Jahr etwa 700.
000 junge Männer und Frauen 18 Jahre alt. 000 Personen wurden nach Auskunft des Verteidigungsministeriums bisher angeschrieben. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) soll dem Parlament zu den Erfahrungen im Sommer Auskunft geben.
Zum neuen Wehrdienst gehört auch eine Pflicht, sich durch die Bundeswehr mustern zu lassen, dazu gehört eine ärztliche Untersuchung. Aus Mangel an Kapazitäten dafür werden diese Musterungen erst nach und nach erfolgen. Nach dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz darf das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr zum Zweck der Wehrerfassung Meldedaten automatisiert erfassen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





