
Frankfurter Original: „Was darf’s sein, mein Schatz?“
Frankfurter Original : „Was darf’s sein, mein Schatz?“ Von Alexander Jürgs 04.05.2026, 09:10 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen In ihrem Element: Ilse Schreiber steht an sechs Tagen pro Woche hinter der Theke...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Frankfurter Original : „Was darf’s sein, mein Schatz? “ Von Alexander Jürgs 04. 2026, 09:10 Lesezeit: 4 Min.
Bildbeschreibung ausklappen In ihrem Element: Ilse Schreiber steht an sechs Tagen pro Woche hinter der Theke ihres Wurststands. Janek Stempel Ilse Schreibers Wurstimbiss in der Frankfurter Kleinmarkthalle ist Kult, Touristen aus aller Welt stehen bei ihr Schlange. Jetzt erscheint auch noch ein Buch über die 86 Jahre alte Verkäuferin.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Um kurz vor sechs leert sich die Kleinmarkthalle merklich. Einige Stände sind schon geschlossen, woanders wird fleißig geputzt. Der japanische Messerschleifer schaut erschöpft in den Raum, am Tapas-Stand wird am Aperitif genippt.
Der große Rummel ist vorbei. Nur bei Ilse Schreiber ist plötzlich noch einmal richtig viel los. Zehn Leute stehen in der Schlange, einer filmt mit seinem Smartphone, wie sie die Wurst in ein Stück Papier wickelt.
Senf dazu, ein helles Brötchen, „so, bitte, macht vier Euro vierundvierzig“. Dann kommt der Nächste. „Was darf’s sein, mein Schatz?
Was Experten sagen
Die Rindswurst ist schon aus, aber eine Fleischwurst hätte sie noch. Über ihrem Stand hängt ein Holzschild: „Hier läuft die Ware nicht vom Band, hier schafft man noch mit Herz und Hand. “ Ilse Schreiber ist, wie es im Boulevardjournalismus so schön und häufig heißt, Kult.
Seit 1974 steht sie hinter der Theke ihres kleinen Geschäfts in der Frankfurter Kleinmarkthalle und verkauft Brühwürste. Von Montag bis Samstag, von morgens bis abends. Gerade ist sie 86 Jahre alt geworden, ans Aufhören denkt sie trotzdem nicht.
Lampenfieber kennt Ilse Schreiber nicht Und jetzt erscheint auch noch ein Buch über Ilse Schreiber. Ihre Lebensgeschichte, aufgeschrieben vom früheren Suhrkamp-Geschäftsführer Rainer Weiss. „Worscht mit Weck oder Brot?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





