
Friedrich Merz bei Caren Miosga: Kanzler verteidigt Kurs zu Trump und Iran-Konflikt
Merz bezieht Stellung zu Trump »Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an« Die USA bleiben für ihn wichtigster Partner in der Nato. Trotzem wiederholt Friedrich Merz in der...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Merz bezieht Stellung zu Trump »Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an« Die USA bleiben für ihn wichtigster Partner in der Nato. Trotzem wiederholt Friedrich Merz in der Talkshow von Caren Miosga seine Kritik an Trumps Iran-Strategie - und versucht, auch bei anderen Streitthemen die Diskussionshoheit zu erlangen. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Bundeskanzler Merz: »Kompromisse sind keine Einbahnstraße« Foto: Ludovic Marin / EPA Wie ein Regierungssprecher am Sonntag mitteilte, soll Friedrich Merz am Montag nicht dabei sein , wenn andere Staatschefs zum Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) nach Armenien anreisen. Zunächst war unklar, welche wichtigen Termine die Absage nötig machten.
Die Einzelheiten
Nun stellte sich heraus, was in dem Terminkalender des Bundeskanzlers stand: ein Auftritt in der Talkshow von Caren Miosga. Die Sendung wurde am Sonntagnachmittag aufgezeichnet. Bereits vor Ausstrahlung verbreitete die ARD wichtige Zitate daraus.
Offenbar ging es Merz darum, gleich bei einer ganzen Reihe schwelender Regierungsprobleme die Hoheit zurückzuerlangen. Mehr zum Thema Erster EPG-Gipfel ohne Bundeskanzler: Merz lässt sich von Macron vertreten Handelskonflikt: Trump provoziert, Europa zögert – der transatlantische Zoll-Teufelskreis Von Alexander Demling und Benedikt Müller-Arnold Deutsch-amerikanisches Verhältnis: Wie Donald Trumps Zorn Deutschland trifft Von Matthias Gebauer und Paul-Anton Krüger So rief er den Koalitionspartner SPD zur Mäßigung in der Steuerdebatte auf: »Kompromisse sind keine Einbahnstraße«, sagte Merz an die Adresse von SPD-Chef Lars Klingbeil gerichtet, der höhere Einkommen stärker besteuern will. »Er muss wissen«, so der Kanzler, »dass das mit der CDU/CSU nicht geht.
« Zum Koalitionsklima räumte Merz wachsende Kritik in den eigenen Reihen ein. Es gebe in der Union »einen größer werdenden Unmut über Kompromisse«. Er stellte Miosga gegenüber aber auch klar, dass er keine andere Mehrheit suche – auch nicht mit Duldung durch die AfD: »Das kommt mit mir nicht in Frage.
Was Experten sagen
Das sollte die SPD jetzt aber nicht zu dem Gedanken verleiten, sie könnte mit uns machen, was sie will. « Ein weiterer wichtiger Punkt in der Sendung war offenbar Merz' Verhältnis zu Trump. Der Kanzler war beim US-Präsidenten in Ungnade gefallen , nachdem er dessen Vorgehen im Krieg mit Iran kritisiert hatte.
Dabei, so Merz nun bei Miosga, habe er seine Position gegenüber Trump schon früh deutlich gemacht. So habe er diesem mitgeteilt: »Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an und frag uns.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





