
Friedrich Merz wird auf DGB-Kongress ausgepfiffen
Kanzlerrede beim DGB-Kongress »Das ist keine Bösartigkeit von mir«, sagt Merz – und erntet Buhrufe und Gelächter »Deutschland muss sich aufraffen«: Kanzler Merz verteidigt auf dem DGB-Kongress die Reformpläne der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kanzlerrede beim DGB-Kongress »Das ist keine Bösartigkeit von mir«, sagt Merz – und erntet Buhrufe und Gelächter »Deutschland muss sich aufraffen«: Kanzler Merz verteidigt auf dem DGB-Kongress die Reformpläne der Regierung und wirbt um die Unterstützung der Gewerkschafter. Die Reaktion fällt frostig aus. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bundeskanzler Friedrich Merz beim DGB-Kongress Foto: Annegret Hilse / Es würde kein einfacher Termin für den Kanzler werden, das war schon im Vorfeld klar. Und tatsächlich fiel der Empfang für Friedrich Merz beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin ausgesprochen kühl aus.
Die Einzelheiten
Etwas mehr als eine Viertelstunde hörten die rund 400 Delegierten Merz zu, bevor die ersten Buhrufe ertönten. Ab dann war immer wieder Unruhe im Saal, immer wieder gab es Pfiffe gegen die Kanzlerrede. Merz zeichnete ein düsteres Bild von der Lage im Land: Die wirtschaftliche Entwicklung stagniere seit mindestens sieben Jahren, während andere Länder wachsen.
Der Handlungsdruck durch globale Krisen und aufgestaute strukturelle Probleme sei »wohl seit Jahrzehnten für Politik, Gesellschaft und Unternehmen nicht mehr so groß wie gegenwärtig«, mahnte der CDU-Vorsitzende. Steigende Energie-, Produktions- und Lebenshaltungskosten infolge des Irankrieges sowie hohe Bürokratiekosten für Betriebe machten den Menschen im Land zu schaffen. »Deutschland muss sich aufraffen«Aber Wirtschaftswachstum sei kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, einen leistungsfähigen Sozialstaat und eine auskömmliche Rente, betonte Merz.
»Wir haben es schlicht versäumt, unser Land zu modernisieren«, sagte er und richtete einen Appell an die Menschen im Land: »Deutschland muss sich also aufraffen. « Man könne »nicht einfach so weitermachen wie in den letzten 20 Jahren«, rief er den Delegierten zu. Der Platz, von dem aus man das Land zum Guten gestalten könne, »das ist nicht die Bremse«.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





