
Fußball-WM 2026: Saudi-Arabien tritt als Sponsor auf
Neue Vereinbarung Saudi-Arabien sponsert die Fußball-WM in Nordamerika In acht Jahren trägt Saudi-Arabien selbst die WM aus, Einfluss nimmt das Land aber schon jetzt: Über seinen Staatsfonds wird der Golfstaat Sponsor...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neue Vereinbarung Saudi-Arabien sponsert die Fußball-WM in Nordamerika In acht Jahren trägt Saudi-Arabien selbst die WM aus, Einfluss nimmt das Land aber schon jetzt: Über seinen Staatsfonds wird der Golfstaat Sponsor der anstehenden WM. Ein anderes Projekt dagegen steht vor dem Aus. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Zwei, die sich verstehen: Fifa-Boss Gianni Infantino und Mohammed bin Salman, hier auf einem Foto aus dem Oktober 2025 Foto: Saudi Press Agency / WM-Teilnehmer Saudi-Arabien beteiligt sich über seinen Staatsfonds (PIF) nun auch als Sponsor an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Wie der PIF am Donnerstag mitteilte, seien Partnerschaften in Sport und Fußball weiter wichtig im »fortlaufenden Wandel Saudi-Arabiens«.
Die Einzelheiten
Der Fonds gehört nun zur dritten Kategorie der FIFA-Partner. Zur ersten zählen Unternehmen wie adidas, Coca-Cola und Visa, seit 2024 auch der saudische Ölkonzern Aramco. Die zweite Kategorie umfasst Unternehmen aus den drei WM-Gastgeberländern.
Finanzielle Details der Vereinbarung für Nordamerika und Asien wurden nicht genannt. Mit dem neuen Deal vertieft Saudi-Arabien seine Beziehungen zum Weltverband Fifa weiter. Das von Mohammed bin Salman regierte Land hatte zuvor den Zuschlag für die Ausrichtung der WM 2034 erhalten und war bereits Sponsor bei der letztjährigen Club-Weltmeisterschaft in den USA.
Die Club-WM gilt als Prestigeprojekt von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Mehr zum Thema Sportswashing: In diesen Sportarten stecken Milliarden aus Saudi-Arabien Von Nina Krug und Christoph Winterbach Fußball: Siege für den Ölprinzen Von Matthias Fiedler Investorendeal beim Streamingdienst: Saudi-Arabien steigt bei DAZN ein Zuletzt hatte der PIF angekündigt, die LIV-Tour und ihre Golf-Superstars nur noch bis zum Saisonende zu finanzieren. In die Golf-Liga waren in den vergangenen Jahren Milliardenbeträge investiert worden.
Was Experten sagen
Die Entscheidung hatte Spekulationen über die langfristige Strategie des Staatsfonds im internationalen Sport ausgelöst. »Die erheblichen Investitionen, die LIV Golf langfristig benötigt, sind nicht mehr mit der aktuellen Phase der Investitionsstrategie von PIF vereinbar«, hieß es in der Begründung. Vorwurf des SportswashingFußball spielt offenbar weiter eine wichtige Rolle in Saudi-Arabiens Strategie, unabhängiger von der Öl-Wirtschaft zu werden.
Laut Kritikern geht es der Regierung in Riad neben den wirtschaftlichen Zielen aber auch darum, ihr eigenes Image mithilfe von sogenanntem »Sportswashing« aufzubessern. Trotz einiger Reformen steht das Land bei Menschenrechtsorganisationen in der Kritik. Es gibt aber auch Experten, die an der Sportswashing-These zweifeln.
»Dieses Label kommt eher aus Europa.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





