
Fußball-WM: Mexikos Regierung stoppt vorgezogene Sommerferien
Rückzieher der Regierung Mexikos Regierung stoppt vorgezogene Sommerferien wegen WM Im Co-Gastgeberland Mexiko gibt es doch keine längeren Schulferien während der Fußball-Weltmeisterschaft. In den einzelnen Regionen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rückzieher der Regierung Mexikos Regierung stoppt vorgezogene Sommerferien wegen WM Im Co-Gastgeberland Mexiko gibt es doch keine längeren Schulferien während der Fußball-Weltmeisterschaft. In den einzelnen Regionen könnte es aber zu Unterschieden kommen. 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Das Aztekenstadion (Symbolbild) Foto: Li Muzi / XinHua / dpa Die Schüler und Schülerinnen müssen in Mexiko doch bis zum 15. Juli in die Schule gehen.
Die Einzelheiten
Der Schulunterricht werde nicht wie geplant um sechs Wochen gekürzt, wie das Bildungsministerium mitteilte. Damit machte die Regierung im Co-Gastgeberland einen Rückzieher im Streit über eine Verlängerung der Sommerferien wegen der Fußball-Weltmeisterschaft. Auf regionaler Ebene werden die Behörden allerdings je nach örtlichen Gegebenheiten immer noch entscheiden können, ob der Zeitplan angepasst wird oder nicht.
»Damit wird das Wohl der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund gestellt und Millionen mexikanischen Familien, deren Alltag vom Schulkalender abhängt, werden Sicherheit und Stabilität geboten«, sagte Bildungsminister Mario Delgado. Mexiko richtet gemeinsam mit den USA und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 aus. Im Eröffnungsspiel im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt treffen am 11.
Juni Mexiko und Südafrika aufeinander. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 WM-Spiele ausgetragen. Hohe Temperaturen und überlasteter Verkehr versus BildungWegen der WM hatte das mexikanische Bildungsministerium in der vergangenen Woche noch den Beginn der Sommerferien um mehr als einen Monat vorgezogen.
Was Experten sagen
Damit hätten sich die Schulferien für über 24 Millionen Schüler in dem lateinamerikanischen Land auf insgesamt fast drei Monate verlängert. Begründet wurde dieser Schritt mit der WM und den hohen Temperaturen in einigen Regionen. Die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada, hatte zudem dafür plädiert, während der WM-Spieltage die Schule ausfallen zu lassen.
Arbeitnehmer sollten von zu Hause arbeiten, um Staus und eine Überlastung des öffentlichen Personennahverkehrs zu verhindern. Mehr zum Thema Fußball-WM in Nordamerika: Die Welt zu Gast in der Asphaltwüste Von Arvid Haitsch Ausbleibende Gäste: Wie die Trump-Regierung der Tourismusbranche den WM-Sommer ruiniert Von Katharina Kort, New York Elternvertreter und Bildungsexperten hatten dagegen kritisiert, dass die Schulferien verlängert wurden. »Die Bildung unserer Kinder darf nicht für eine Sportveranstaltung geopfert werden«, zitierte etwa die Zeitung »El Universal« aus einer Stellungnahme des Elternverbands UNPF.
»Das Schuljahr vorzeitig zu beenden, kann keine Lösung für die Herausforderungen des Bildungssystems sein«, schrieb Patricia Vázquez von der Bildungsinitiative Mexicanos Primero auf der Plattform X.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





