
GameStop: Computerspielehändler plant 56-Milliarden-Dollar-Übernahme von Ebay
Computerspielehändler versus große Plattform GameStop will Ebay übernehmen Der Computerspielhändler GameStop will für rund 56 Milliarden Dollar die Handelsplattform Ebay übernehmen. Die Kräfteverhältnisse sind...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Computerspielehändler versus große Plattform GameStop will Ebay übernehmen Der Computerspielhändler GameStop will für rund 56 Milliarden Dollar die Handelsplattform Ebay übernehmen. Die Kräfteverhältnisse sind ungewöhnlich, bei der Finanzierung gibt es Fragezeichen. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern GameStop-Logo auf dem Börsenparkett Foto: Andrew Kelly / Gamer kennen GameStop als Händler für Gebrauchtspiele. Zudem hatte das Unternehmen 2021 mit einem ungewöhnlichen Börsenhype für Aufsehen gesorgt.
Die Einzelheiten
Nun liefert GameStop erneut Schlagzeilen, denn der US-Videospielehändler will die Online-Handelsplattform Ebay übernehmen. Das Gebot werde rund 56 Milliarden Dollar schwer sein in Form von Bargeld und Aktien, sagte GameStop-Chef Ryan Cohen dem »Wall Street Journal«. Er wolle mit Ebay einen viel stärkeren Konkurrenten für Amazon aufbauen, erklärte Cohen sein Vorhaben.
Gamestop will demnach 125 US-Dollar pro Aktie bieten. Das entspreche einem Aufpreis von 20 Prozent auf den Schlusskurs von Freitag. Im nachbörslichen Handel war der Kurs dann bereits auf gut 116 Dollar geklettert, nachdem das »Wall Street Journal« unter Berufung auf informierte Personen von Cohens Plänen für ein Gebot berichtet hatte.
Auch Staatsfonds aus Nahost könnten eine Rolle spielen Er habe bereits eine Zusage für einen Kredit von rund 20 Milliarden Dollar für die Übernahme, sagte GameStop-Chef Cohen der Zeitung. Es blieb zunächst unklar, wie genau der Rest der Kaufsumme zustande kommen soll. Finanziert werden soll der Zukauf laut »Wall Street Journal« womöglich durch Staatsfonds aus dem Nahen Osten.
Was Experten sagen
Das Geschäft wäre ungewöhnlich, da GameStop mit einem Börsenwert von knapp zwölf Milliarden Dollar deutlich kleiner ist als eBay mit rund 46 Milliarden Dollar. Von Ebay gab es zunächst keine Reaktion auf Cohens Ankündigung. GameStop hat nach eigenen Angaben bereits einen Anteil von fünf Prozent aufgebaut und erklärte bei einer Ablehnung des Managements, sich direkt an die Aktionäre wenden zu wollen.
Mehr zum Thema Aus für viele GameStop-Filialen: Mein Paradies, dem Untergang geweiht Von Christian Neeb Angeschlagener Computerspielehändler: GameStop-Aktien gewinnen deutlich – um mehr als 40 Prozent Cohen hatte vor GameStop als Mitgründer den auf Haustierartikel spezialisierten Onlinehändler Chewy geführt. Er hatte 2020 eine hohe Beteiligung bei dem Spielehändler aufgebaut, dessen Management er als zu langsam beim Onlinegeschäft kritisierte, und übernahm 2023 den Chefposten. Cohen ließ viele Läden schließen und setzte stattdessen auf das Geschäft etwa mit Sammelkarten und Retro-Konsolenspielen, die Nostalgie bei Gamern wecken.
Auch Ebay versucht aktuell, sich stärker auf lukrative Kategorien wie etwa Sammelartikel, Autoteile und gebrauchte Modeartikel zu konzentrieren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





