
Geschichtsausstellung: Ein Prachtstück aus der Sammlung hat Hitler gestiftet
Geschichtsausstellung : Ein Prachtstück aus der Sammlung hat Hitler gestiftet Von Andreas Kilb 11.05.2026, 08:41Lesezeit: 4 Min. Sarkastischer Kommentar zur Wiedervereinigung: Matthias Koeppels Gemälde „... und alles...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Geschichtsausstellung : Ein Prachtstück aus der Sammlung hat Hitler gestiftet Von Andreas Kilb 11. 2026, 08:41Lesezeit: 4 Min. Sarkastischer Kommentar zur Wiedervereinigung: Matthias Koeppels Gemälde „...
und alles wird wieder gut. Oktober 90 vor der Neuen Wache“ aus der Sammlung des DHM VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Das Berliner Zeughaus mit der Dauerausstellung zur deutschen Geschichte bleibt bis 2031 geschlossen. In der Zwischenzeit gibt das Deutsche Historische Museum Einblicke in seine Bestände – und in die seiner Vorgänger.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Deutsche Historische Museum hat keine Dauerausstellung. Seit fünf Jahren ist die Präsentation im Berliner Zeughaus geschlossen, und weitere fünf Jahre wird die Schließung mindestens noch andauern, wenn man den dafür verantwortlichen Institutionen, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, glauben darf – im besten Fall, denn wo erst einmal etwas schiefläuft, kann alles auch immer noch schlimmer kommen. Ursprünglich sollte das Zeughaus bereits im vergangenen Jahr wieder aufmachen, nach dem Austausch der überalterten Klimaanlage.
Aber dann entdeckte man, dass auch die gesamte Elektronik des Gebäudes erneuert werden muss, und nach den üblichen Untersuchungen, Gutachten und bürokratischen Verzögerungen war klar, dass sich die Sanierung bis zum Ende des Jahrzehnts (oder eben noch länger) hinziehen wird. Das bedeutet eine ganze Dekade ohne museumsdidaktischen Überblick zur deutschen Geschichte, ohne Anschauung für jene „historische Urteilskraft“, die der Direktor des Hauses, Raphael Gross, zum Leitmotiv seiner Amtsführung erklärt hat – ein Debakel für den Museumsstandort und die Bundeshauptstadt Berlin, das nur deshalb nicht in den Vordergrund rückt, weil es derzeit so viele andere Debakel zu beschreien gibt. Im Humboldt-Forum wird nächstes Jahr eine halbe Etage freiSeit einiger Zeit wird deshalb zwischen Bund und Berlin über eine Interimslösung für das DHM verhandelt, etwa im Humboldt-Forum, wo im nächsten Jahr, wenn die Ausstellung des Berliner Stadtmuseums aus dem ersten Stock auszieht, eine halbe Etage frei wird.
Aber so lange wollte das Deutsche Historische Museum nicht mehr warten, und schließlich gibt es ja auch noch den Pei-Bau, den 2009 eingeweihten Erweiterungsflügel des Architekten Ieoh Ming Pei, in dem seither die Sonderausstellungen des Hauses stattfinden. Hier nun läuft seit letzter Woche auf fünfhundert Quadratmetern – weniger als einem Fünftel der Fläche im Zeughaus – die Ausstellung „Objekte. Mit ihr will das DHM in seinem unruhigen Wartezustand die musealen Muskeln spielen lassen, um einen „Blick in die Sammlung“ (so der Untertitel) zu öffnen, und zugleich die Geschichte jenes Gebäudes erzählen, das ihm jetzt so schmerzlich fehlt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





