
Gestrandeter Buckelwal: Transportschiff schleppt Wal durch die Nordsee
Gestrandeter Buckelwal : Transportschiff schleppt Wal durch die Nordsee 02.05.2026, 08:25 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt Helfer beim...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gestrandeter Buckelwal : Transportschiff schleppt Wal durch die Nordsee 02. 2026, 08:25 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Dieses von der Rettungsinitiative zur Verfügung gestellte Foto zeigt Helfer beim Buckelwal in einem gefluteten Lastschiff auf See dpa Widrige Wetterbedingungen verhinderten am Freitagmorgen den Plan, den an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal in die Nordsee zu bringen.
Inzwischen hat der Konvoi den Übergang von Ost- zu Nordsee passiert. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Schiffskonvoi zur Freisetzung des mehrmals an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwals ist am frühen Samstagmorgen auf Kurs in der Nordsee . Der Schlepper, die sogenannte Barge mit dem Wal sowie das Begleitschiff fuhren weiterhin nördlich der nördlichsten Spitze Dänemarks in Richtung Norwegen, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten war.
Die Einzelheiten
Die Freisetzung des Wals sollte an einem öffentlich nicht bekannten Ort in der Nordsee erfolgen. Zum Einbruch der Dunkelheit am Freitagabend befand sich das Tier noch in der Barge – einem Lastkahn ohne eigenen Antrieb, der von dem Schlepper gezogen wird. Der Konvoi hatte am Freitagmorgen unmittelbar am Übergang zwischen Ost- und Nordsee wegen des hohen Wellengangs den Kurs ändern müssen und war zunächst zurück Richtung Süden gefahren.
Das Absperrnetz an der Barge wurde in diesem Zeitraum entfernt, freigesetzt wurde der Wal jedoch nicht. Am Nachmittag konnte der Kurs Richtung Norden wieder aufgenommen werden, in den folgenden Stunden passierten die Schiffe den Übergang von Ost- zu Nordsee auf der Höhe der dänischen Stadt Skagen. Wal lag vier Wochen vor der Insel Poel bei Wismar Mitglieder der verantwortlichen privaten Initiative hatten am Freitagmittag bekräftigt, dass jeder Kilometer Richtung Nordsee zähle.
Der rund zwölf Meter lange Buckelwal hatte vier Wochen vor der Insel Poel bei Wismar gelegen. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versuchte die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





