
Gipfel USa-China: „Stärker und besser als je zuvor“
Gipfel USa-China : „Stärker und besser als je zuvor“ 15.05.2026, 04:19Lesezeit: 2 Min. Beim Staatsbankett in Peking brachte US-Präsident Donald Trump ein Toast auf die chinesischen Gastgeber aus.AP Photo/Mark...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gipfel USa-China : „Stärker und besser als je zuvor“ 15. 2026, 04:19Lesezeit: 2 Min. Beim Staatsbankett in Peking brachte US-Präsident Donald Trump ein Toast auf die chinesischen Gastgeber aus.
AP Photo/Mark SchiefelbeinUS-Präsident Donald Trump betont zum Ende seinen Staatsbesuchs in China, dass er auf verbesserte Beziehungen zu Peking hofft. Auf die Warnungen Präsident Xi Jinpings bezüglich Taiwans geht er nicht ein. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping beenden am Freitag einen zweitägigen Staatsbesuch in China.
Die Einzelheiten
Auf seiner Online-Plattform äußerte Trump am frühen Freitagmorgen die Hoffnung auf eine Verbesserung der Beziehungen zu China. „Ich hoffe, dass unsere Beziehung zu China stärker und besser sein wird als je zuvor“, schrieb Trump. Chinas Staatschef Xi Jinping hatte den US-Präsidenten nach Angaben des chinesischen Außenministeriums am ersten Tag des Staatsbesuchs eindringlich zum Thema Taiwan gewarnt.
Bei einem falschen Umgang mit dem Thema Taiwan liefen die beiden Großmächte Gefahr, aneinander zu geraten oder gar in einen Konflikt zu stürzen, sagte Xi. Die Äußerungen fielen demnach bei einem mehr als zweistündigen Gespräch hinter verschlossenen Türen. Die Volksrepublik China betrachtet Taiwan als eigenes Territorium.
Die USA unterhalten wie viele andere Staaten mit Rücksicht auf China keine formalen diplomatischen Beziehungen zu der demokratisch regierten Insel. Sie unterstützen sie aber unter anderem mit Waffen, was regelmäßig für scharfe Kritik aus Peking sorgt. Die Warnung des chinesischen Staatschefs anlässlich des ersten China-Besuchs eines US-Präsidenten seit fast einem Jahrzehnt fiel ungewöhnlich hart aus.
Was Experten sagen
Xi bezeichnete Taiwan als das größte Problem zwischen den USA und China. Die Regierung in Peking schließt den Einsatz von Gewalt zur Einnahme der Insel nicht aus. Die USA sind hingegen gesetzlich verpflichtet, Taiwan die Mittel zur Selbstverteidigung zur Verfügung zu stellen.
Bei einem Fototermin nach dem Gespräch fragte ein Journalist den US-Präsidenten, ob auch Taiwan Thema gewesen sei. Trump gab darauf keine Antwort. US-Außenminister Marco Rubio, der Trump in China begleitete, sagte jedoch dem Sender NBC News, Taiwan sei besprochen worden.
„Die Chinesen sprechen es immer an. Wir stellen immer unsere Position klar und gehen dann zu den anderen Themen über“, sagte Rubio. Die US-Politik in der Taiwan-Frage habe sich nicht geändert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





