
Giro d'Italia: Paul Magnier gewinnt Auftakt-Etappe
Start in Bulgarien Massensturz bei Giro-Auftaktetappe – Franzose Magnier gewinnt Erstmals in ihrer Geschichte startet die Italienrundfahrt in Bulgarien. Der Franzose Paul Magnier kann die Auftaktetappe für sich...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Start in Bulgarien Massensturz bei Giro-Auftaktetappe – Franzose Magnier gewinnt Erstmals in ihrer Geschichte startet die Italienrundfahrt in Bulgarien. Der Franzose Paul Magnier kann die Auftaktetappe für sich entscheiden. Überschattet wird die von einem Massensturz kurz vor dem Ziel.
40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Paul Magnier beim Überfahren der Ziellinie in Burgas Foto: Borislav Troshev / EPA Der Sieger in einem chaotischen Finale des Auftakts des Giro d’Italia heißt Paul Magnier.
Die Einzelheiten
Der Franzose gewann die von einem heftigen Massencrash überschattete Etappe und ist erster Träger des Rosa Trikots. Nach schweren Stürzen mehrerer Fahrer kurz vor dem Ziel setzte sich der 22-Jährige vom Team Soudal Quick-Step im Sprint der übrig gebliebenen Gruppe durch und übernahm dadurch die Führung in der Gesamtwertung. Pascal Ackermann (Jayco AlUla) verpasste als Siebter einen deutschen Überraschungserfolg.
Magnier verwies den Dänen Tobias Lund Andresen (Decathlon-CMA CGM) und den Briten Ethan Vernon (NSN Cycling) auf die Plätze, nachdem auf der engen Zielgeraden der 147 Kilometer langen ersten Etappe im bulgarischen Burgas mehrere Fahrer im vorderen Teil des Pelotons bei hoher Geschwindigkeit zu Fall gekommen waren. Nur zehn Fahrer kamen durch, der Rest wurde 600 Meter vor Schluss aufgehalten. Zunächst versuchte Max Walscheid (Lidl-Trek) sein Glück, der Anfahrer von Top-Favorit Jonathan Milan wurde aber von den endschnellen Männern noch eingeholt und letztlich Neunter.
Für den Italiener Milan reichte es nur zu Platz vier, Ackermann war im Massensprint chancenlos. Der Däne Jonas Vingegaard (Visma-Lease a bike), der nach Siegen bei der Tour de France und der Vuelta auch die dritte große Landesrundfahrt gewinnen will, blieb vom Massensturz verschont und rollte mit dem Hauptfeld ins Ziel. Bild vergrößern Jonas Vingegaard kam mit dem Hauptfeld ins Ziel Foto: Gian Mattia D'Alberto / LaPresse / AP / dpa Zu Beginn der diesjährigen Italien-Rundfahrt ließ es das Peloton zunächst gemächlich angehen.
Was Experten sagen
Erst zur Etappen-Halbzeit zog das Tempo an. Nachdem die beiden Ausreißer, Manuele Tarozzi und Diego Pablo Sevilla aus Wildcard-Teams, rund 23 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden, begannen die Positionskämpfe. Im Finale kam es auf enger Straße dann zu den Stürzen.
Am Ende sicherte sich Magnier seinen ersten Erfolg bei einer der drei großen Landesrundfahrten. Mehr zum Thema Giro d’Italia: Der Italien-Flirt des Jonas Vingegaard Von Peter Ahrens Radsportklassiker: Das müssen Sie vor dem Giro d’Italia wissen In den Sturz verwickelt war auch Dylan Groenewegen. Der Top-Sprinter der Unibet Rose Rockets, für den Marcel Kittel als Sprinttrainer arbeitet, rollte mit Schmerzen am Handgelenk über die Ziellinie.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





