
Glücks-Ort BAckStube: Rettet die kleinen Bäckereien!
Glücks-Ort BAckStube : Rettet die kleinen Bäckereien! Von Barbara Liepert , Alva Gehrmann , Arezu Weitholz 19.05.2026, 17:16Lesezeit: 14 Min. Die „Vollpension“ in Wien wurde von jungen Leuten gegründet und hat neben...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Glücks-Ort BAckStube : Rettet die kleinen Bäckereien! Von Barbara Liepert , Alva Gehrmann , Arezu Weitholz 19. 2026, 17:16Lesezeit: 14 Min.
Die „Vollpension“ in Wien wurde von jungen Leuten gegründet und hat neben herrlichem Kuchen auch eine soziale Dimension. Mark GlassnerSie sind vom Aussterben bedroht, dabei gibt es kaum etwas Schöneres, als unterwegs in einer fremden Stadt plötzlich eine richtig schöne Bäckerei zu finden. Wir haben für Sie die besten Kuchen, duftendes Brot und die heißesten Öfen zwischen London und Berlin, Mallorca, Lissabon und Wien gefunden.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wien: Bei Oma schmeckt’s am bestenKunstvolle Patisserie und vielschichtige Torten in allen Ehren. Aber, sind wir mal ehrlich: Wo schmeckt’s am besten? Diese Erkenntnis gab den Anstoß zur Wiener Vollpension.
In dem Café im Stadtteil Wieden, einen Tortenwurf vom Naschmarkt entfernt, stehen Seniorinnen am Ofen. Auch ein paar Senioren, aber die backenden Damen sind eindeutig in der Überzahl. Was 2012 mit einem Pop-up in einer Schneiderei begann, ist heute eine generationenübergreifend beliebte Institution mit zwei Standorten und einem Team von über 60 Seniorinnen und Senioren.
Das Café entstand nicht nur aus Lust auf gute Kuchen, sondern auch als Beitrag gegen Altersarmut und Einsamkeit. An Bewerbungen mangelt es nicht. Die dienstälteste Bäckerin, „Frau Marianne“, ist heute 81 und dabei, seit das Stammhaus im 4.
Was Experten sagen
Bezirk vor elf Jahren eröffnet wurde. Die Lage im Souterrain tut der Gemütlichkeit keinen Abbruch. Im Gegenteil, es passt zu Omas Stube, wo es dank gardinenverhangener Fenster stets ein wenig schummrig war.
Die Einrichtung mit ihren Stehlampen, Familienfotos und wolkenweichen Sofagarnituren sieht aus wie geerbt, und auch im Schanigarten dominiert Retro-Charme. Das Gründungsteam ist jung, das merkt man an den unverputzten Wänden und den mit Neonröhren beleuchteten Öfen. Hier wird laufend und vor aller Augen frisch gebacken.
„Frau Susi“ macht ihren Eierlikör-Guglhupf, „Frau Maria“ rollt Topfenstrudel. Im Ofen backen Zupfkuchen und Zwetschkenfleck. Jeder und jede darf Lieblingsrezepte mitbringen: meist Backwerk ohne Schischi.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





