
Google-Forscher vereiteln offenbar KI-Hackerangriff
Künstliche Intelligenz als krimineller Gehilfe Google-Forscher vereiteln offenbar KI-Hackerangriff Experten warnen schon lange, dass künstliche Intelligenz Cyberangriffe gefährlicher machen könnte. Nun will Googles...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Künstliche Intelligenz als krimineller Gehilfe Google-Forscher vereiteln offenbar KI-Hackerangriff Experten warnen schon lange, dass künstliche Intelligenz Cyberangriffe gefährlicher machen könnte. Nun will Googles Sicherheitssparte einen solchen Fall entdeckt und verhindert haben. 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Beleuchtete Tastatur: Künstliche Intelligenz wird zum Hackertool Foto: Piero Nigro / aal. photo / IMAGO Bislang nicht identifizierte Täter haben versucht, mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) eine neuartige IT-Sicherheitslücke auszunutzen.
Die Einzelheiten
Das teilte Googles Threat Intelligence Group (GTIG) am Montag mit. Die IT-Sicherheitsexperten des Konzerns konnten demnach den Angriff auf das ungenannte Unternehmen, welches die Hacker attackieren wollten, noch stoppen. Laut Google ist es das erste Mal, dass eine kriminelle Gruppe KI verwendet, um sowohl eine bis dato nicht bekannte Sicherheitslücke zu finden, als auch diese auszunutzen.
John Hultquist, der Chef der auf die Analyse von Cyberbedrohungen spezialisierten GTIG, sagte zu dem eigenen Fund: »Das Zeitalter der KI-getriebenen Schwachstellen und deren Ausnutzung hat begonnen. « Kriminelle Hacker würden im Vergleich zu staatlich organisierten Gruppen, meist langsam und im Verborgenen arbeiten. Deshalb würden sie von der »enormen Geschwindigkeit« profitieren, mit der KI Sicherheitslücken finden und ausnutzen kann.
In einem Interview sagte der Google-Manager, KI sei ein »riesiger Vorteil« für kriminelle Akteure, weil sie ihnen ermögliche, viel schneller als bisher zu agieren. Das mache die Verteidigung gegen Cyberattacken erneut zu einem Wettlauf. In einem Blogpost zu dem Vorgang hat Google allerdings nur wenige Informationen über die Angreifer und deren Ziel preisgegeben.
Was Experten sagen
Man haben eine bekannte cyberkriminelle Gruppierung beobachtet, die auf Basis einer von ihnen mit KI-Unterstützung entdeckten Sicherheitslücke eine groß angelegte Operation geplant habe, hieß es lediglich von Google. Die Sicherheitslücke hätte es den Unbekannten ermöglicht, die Zwei-Faktor-Authentifizierung eines populären Online-Systemverwaltungstools zu umgehen. Um welches Tool es sich dabei handelt, gab Google nicht preis.
Das Unternehmen bezeichnete die von den Tätern entdeckte Schwachstelle als Zero-Day-Exploit. So werden bislang unbekannte Sicherheitslücken bezeichnet, gegen die es noch keine Schutzmaßnahmen gibt und die deshalb als besonders gefährlich gelten. Der Begriff »Zero-Day« bezieht sich darauf, dass Programmierer null Tage Zeit hatten, um einen Schutz zu entwickeln.
Man habe sowohl das betroffene Unternehmen als auch die Strafverfolgungsbehörden über den Vorfall informiert, hieß es von Google. So sei ein geplanter Großangriff wohl verhindert worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





