
Großbrand in Mecklenburg-Vorpommern – explodierende Munition behindert Löscharbeiten
Müritz-Nationalpark Großbrand in Mecklenburg-Vorpommern – explodierende Munition behindert Löscharbeiten Seit Tagen kämpfen Einsatzkräfte gegen den Großbrand im Müritz-Nationalpark. Behindert werden sie dabei auch von...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Müritz-Nationalpark Großbrand in Mecklenburg-Vorpommern – explodierende Munition behindert Löscharbeiten Seit Tagen kämpfen Einsatzkräfte gegen den Großbrand im Müritz-Nationalpark. Behindert werden sie dabei auch von alter Munition, die regelmäßig detoniert. Helfen soll jetzt auch technisches Gerät aus ganz Deutschland.
08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rauchsäulen über brennender Waldfläche im Müritz-Nationalpark Foto: Marcus Mohnfeld / Landkreis Mecklenburgische Seenplatte / dpa Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern breitet sich weiter aus.
Die Einzelheiten
Zusätzlich detoniert durch das Feuer weiterhin alte Munition. »Es explodiert relativ viel«, sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. »Das hören die Kameraden tatsächlich, wenn sie gerade nicht irgendwie neben einer Pumpe stehen.
« Dabei gehe es auch um größere Kaliber. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz seien in der Vergangenheit etwa Panzersprenggranaten gefunden worden. Wegen der Belastung mit Alt-Munition kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran.
Sie versucht stattdessen, das Feuer von außen einzudämmen, etwa durch die Bewässerung von Streifen mit Kreisregnern. Ortschaft bleibt evakuiertZuletzt betrug die Fläche, die brennt, beziehungsweise gebrannt hat, laut Landkreissprecher mehr als 200 Hektar. Etwa 300 Einsatzkräfte seien vor Ort, darunter auch Löschzüge aus anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns.
Was Experten sagen
Technik komme auch aus anderen Bundesländern. Die Ortschaft Granzin mit ihren knapp 400 Einwohnern blieb vorerst evakuiert. Der Landkreis fordert bundesweit zudem 150 sogenannte Kreisregner an, die zur Bewässerung eingesetzt werden, und mit denen eine weitere Ausdehnung verhindert werden soll.
»Die kommen jetzt aus Bayern, Sachsen und Brandenburg. «Zudem rief der Kreis Landwirte dazu auf, bei Feldarbeiten Wassertanks am Feld bereitzustellen, um entstehende Brände schnell selbst zu bekämpfen. Einen derartigen Brand habe es in jüngster Vergangenheit in der Region nicht gegeben.
Man sei sich der Gefahr aber bewusst gewesen, sagte der Sprecher. So habe es im Oktober 2024 im betroffenen Gebiet eine entsprechende Übung gegeben. Nach Aussage des Sprechers dürfte der Einsatz noch Tage dauern.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





