
Grönland: Donald Trump schickt Sondergesandten nach Grönland – um »Freunde zu finden«
Konflikt um Arktisinsel Trump schickt Sondergesandten nach Grönland – um »Freunde zu finden« Trumps US-Sondergesandter Jeff Landry gibt sich beim Besuch in Grönland als freundlicher Brückenbauer: Er wolle »zuhören und...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Konflikt um Arktisinsel Trump schickt Sondergesandten nach Grönland – um »Freunde zu finden« Trumps US-Sondergesandter Jeff Landry gibt sich beim Besuch in Grönland als freundlicher Brückenbauer: Er wolle »zuhören und lernen«. Nicht alle kaufen ihm das ab. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern US-Sondergesandter Jeff Landry Foto: Win McNamee / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der US-Sondergesandte Jeff Landry hat versucht, den Streit über Besitzansprüche der USA auf Grönland zu beschwichtigen.
»Ich bin nur hier, um Beziehungen aufzubauen, zuzuhören, zu lernen und zu sehen, ob es Möglichkeiten gibt, die Beziehungen zwischen den USA, Grönland und Dänemark auszubauen«, sagte Landry bei seinem ersten Besuch auf der Arktisinsel. US-Präsident Donald Trump hatte seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus immer wieder angekündigt, Grönland übernehmen zu wollen. Grönland gehört zum Nato- und EU-Mitgliedstaat Dänemark, Trump stürzte die Nato damit in eine tiefe Krise.
Seine Gewaltdrohungen nahm der US-Präsident nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte zurück. Stattdessen setzten die USA, Dänemark und Grönland eine gemeinsame Arbeitsgruppe ein. Landry will am Dienstag und Mittwoch an einem Wirtschaftsforum in Nuuk teilnehmen.
Was Experten sagen
Die von einem Arbeitgeberverband organisierte Veranstaltung hat zum Ziel, die Investitionen in Grönland zu fördern. Sondergesandter mit Botschaft von TrumpSeinen ersten Eindruck von der Insel schilderte er dem dänischen Fernsehsender DR nach Ankunft in der Hauptstadt Nuuk: »Ich liebe es – es ist großartig. « Er vermittelte eine Botschaft von Trump: »Er hat zu mir gesagt: ›Reise dorthin und finde so viele Freunde, wie du nur kannst.
‹« Der dänische Grönland-Experte Ulrik Pram Gad glaubt jedoch nicht, dass das den Konflikt entspannt. »Das Problem ist, dass es sich wie Druck anfühlt, auch wenn sie nette und freundliche Dinge sagen, weil Trumps Agenda damit nicht vom Tisch ist«, sagte er im Gespräch mit DR. Das Image der freundlichen Nachbarn USA habe der Präsident selbst zerstört.
Mehr zum Thema Grönlandkrise: »Erstmals haben die Europäer gezeigt, dass sie bereit waren, zurückzuschlagen« Ein Interview von Francesco Collini, Rom Drohende US-Invasion in Grönland: Die dänischen Soldaten kamen mit Blutkonserven und Sprengstoff Von Jan Petter Der US-Botschafter in Dänemark, Kenneth Howery, wird am Montag ebenfalls auf Grönland erwartet. Geplant seien Gespräche von Landry und Howery mit zahlreichen Grönländern, teilte die US-Botschaft in Kopenhagen mit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





