
Hantaviren-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Andes-Typ bei zwei Patienten nachgewiesen
Hantavirus-Variante auf der »Hondius« Von Mensch zu Mensch übertragbares Virus bei Kreuzfahrt-Patienten nachgewiesen Südafrikanische Behörden haben zwei Infektionen mit dem Andesvirus bestätigt, die sich auf der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hantavirus-Variante auf der »Hondius« Von Mensch zu Mensch übertragbares Virus bei Kreuzfahrt-Patienten nachgewiesen Südafrikanische Behörden haben zwei Infektionen mit dem Andesvirus bestätigt, die sich auf der »Hondius« befanden. Sieben Passagiere auf dem Schiff und ein Crewmitglied stammen aus Deutschland. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Rettungsboot mit Besatzungsmitgliedern in Schutzanzügen vor dem Kreuzfahrtschiff »Hondius«: Drei Menschen gestorben, mindestens sieben erkrankt Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Nach dem bisher in drei Fällen tödlich verlaufenen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« im Atlantik ist bei zwei Passagieren durch Labortests das Andesvirus nachgewiesen worden, ein Virustyp innerhalb der Hantaviren.
Das berichtete ein Vertreter des Gesundheitsministeriums in einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des südafrikanischen Parlaments. Untersuchungen des Instituts für Infektionskrankheiten hätten den Erreger bei einem Briten nachgewiesen, der derzeit auf der Intensivstation einer Klinik in Johannesburg behandelt wird, hieß es. Daraufhin sei auch die mittlerweile verstorbene niederländische Patientin darauf getestet worden.
Hantaviren werden üblicherweise über Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Bei dem Andes-Typ sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden auch Infektionen zwischen Menschen bei engem, länger andauerndem Kontakt möglich. Insgesamt gebe es mehr als 38 verschiedene Hantaviren, hieß es in dem Bericht für den Gesundheitsausschuss.
Was Experten sagen
Unterdessen ist ein Passagier des Kreuzfahrtschiffes nach seiner Rückkehr in die Schweiz positiv auf das Hantavirus getestet worden. Er wird in Zürich behandelt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Der Patient sei zusammen mit seiner Ehefrau Ende April von seiner Reise nach Südamerika zurückgekehrt.
Als Krankheitssymptome auftraten, habe er die Klinik aufgesucht. Passagier mit Hantavirus wird in Schweizer Klinik behandeltDas Krankenhaus sei auf solche Fälle vorbereitet und die Sicherheit sowohl des Personals als auch aller Patientinnen und Patienten sei gewährleistet, hieß es. Das BAG halte es für unwahrscheinlich, das weitere Fälle in der Schweiz auftreten.
Für die Bevölkerung sei das Risiko gering. Die Ehefrau des Patienten zeige keine Symptome, habe sich aber vorsorglich in Selbstisolation begeben, so die Behörde weiter. Bislang sind drei Passagiere der unter niederländischer Flagge fahrenden »Hondius« gestorben, ein älteres niederländisches Ehepaar und eine Frau aus Deutschland.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





