
Hantavirus-Verdachtsfall: Militärmediziner per Fallschirm auf Atlantikinsel
Hantavirus-Verdachtsfall Großbritannien entsendet Helfer per Fallschirm auf abgelegene Atlantikinsel Wegen eines Hantavirus-Verdachtsfalls auf Tristan da Cunha hat London Militärmediziner und Fallschirmjäger auf die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hantavirus-Verdachtsfall Großbritannien entsendet Helfer per Fallschirm auf abgelegene Atlantikinsel Wegen eines Hantavirus-Verdachtsfalls auf Tristan da Cunha hat London Militärmediziner und Fallschirmjäger auf die Insel entsendet und Material abgeworfen – die Insel ist nur per Schiff erreichbar. Es ist der erste Einsatz dieser Art. 01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Tandem-Fallschirmsprung mit einer medizinischen Pflegefachkraft und einem Fallschirmjäger der britischen Armee Foto: Georgia Callaway / Mod / Crown Copyr / PA Wire / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wegen eines Hantavirus-Verdachtsfalls hat die britische Regierung Helfer per Fallschirm auf die Insel Tristan da Cunha im Südatlantik gebracht.
Zudem wurde medizinisches Material aus der Luft abgeworfen. Tristan da Cunha gilt als entlegenstes britisches Überseegebiet und ist gewöhnlich nur per Schiff erreichbar. Auf der Insel leben nur 221 Menschen.
Zuvor hatte die britische Gesundheitsbehörde UKHSA einen Verdachtsfall auf der Insel gemeldet. Nach Angaben des zuständigen Ministeriums handelt es sich um einen Passagier des Schiffes »Hondius«, der auf Tristan da Cunha lebt und dort von Bord gegangen sein soll. Bild vergrößern Landung eines Fallschirms auf der Insel Tristan da Cunha: Keine Landebahn und nur via langer Schiffsreise erreichbar Foto: MoD / Crown Copyright / PA Wire / dpa Das Verteidigungsministerium in London teilte mit, die Einsatzgruppe habe aus sechs Fallschirmjägern und zwei Militärmedizinern bestanden.
Was Experten sagen
Beinahe zeitgleich sei medizinisches Material abgeworfen worden. Es handle sich um den ersten Einsatz dieser Art, hieß es. Nach Angaben des Ministeriums gingen auf der Insel die Sauerstoffvorräte zur Neige.
Insel nur via Schiff erreichbar – keine LandebahnTristan da Cunha liegt rund 2400 Kilometer von der nächstgelegenen bewohnten Insel St. Die Gruppe vulkanischer Inseln hat keine Landebahn und ist in der Regel nur per Boot erreichbar – auf einer sechstägigen Reise von Kapstadt in Südafrika. Das eingesetzte Transportflugzeug vom Typ A400 legte demnach zunächst 6788 Kilometer vom Militärflughafen RAF Brize Norton nahe Oxford bis zur Insel Ascension zurück, die mitten im Atlantik liegt und gemeinsam mit Tristan da Cunha und St.
Helena ein britisches Überseegebiet bildet. Anschließend flog die Maschine mehr als 3000 Kilometer weiter nach Tristan da Cunha. Ein Tankflugzeug vom Typ Voyager begleitete den Transporter für einen Tankvorgang in der Luft.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





