
Hantavirus: Vier Schiffspassagiere nach Deutschland gebracht
Hantavirus : Vier Schiffspassagiere nach Deutschland gebracht 11.05.2026, 09:20Lesezeit: 3 Min. Passagiere des betroffenen Kreuzfahrtschiffs am Flughafen EindhovendpaVier deutsche Passagiere der „Hondius“ sind nach dem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hantavirus : Vier Schiffspassagiere nach Deutschland gebracht 11. 2026, 09:20Lesezeit: 3 Min. Passagiere des betroffenen Kreuzfahrtschiffs am Flughafen EindhovendpaVier deutsche Passagiere der „Hondius“ sind nach dem Hantavirus-Ausbruch in Deutschland angekommen.
Dort folgt die Weiterreise in die Quarantäne. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die vier in die Niederlande ausgeflogenen deutschen Passagiere des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs sind am späten Abend von Eindhoven aus nach Deutschland gebracht worden. Ein Sprecher der 300 Kilometer entfernten Uniklinik Frankfurt bestätigte am Morgen die Ankunft des sogenannten Sonderisoliertransports.
Die Einzelheiten
Dort sollen die Passagiere zunächst weiter untersucht und beobachtet und anschließend zur Quarantäne in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden. Über die Maßnahmen entscheiden die zuständigen Gesundheitsämter. Am Sonntagnachmittag waren die Betroffenen per Evakuierungsflug von der Kanareninsel Teneriffa, wo die „Hondius“ nach mehreren Wochen auf See angelegt hatte, nach Eindhoven in den Niederlanden gebracht worden.
Neben Niederländern und Deutschen befanden sich unter anderem auch Belgier und Griechen an Bord. Alle waren ohne Symptome, wie das spanische Gesundheitsministerium vor dem Abflug mitteilte. Keine Gefährdung oder PandemiegefahrVom militärischen Teil des Flughafens Eindhoven aus ging es für die Passagiere in einem Fahrzeugkonvoi weiter nach Frankfurt.
Der Transport sollte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Einsatzkräften der Feuerwehren Essen und Frankfurt organisiert und begleitet werden. Einer der deutschen Passagiere soll in die Berliner Charité gebracht werden. Nach Angaben der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt „aus der Region Berlin-Brandenburg“.
Was Experten sagen
Eine symptomfreie deutsche Kontaktperson soll in Baden-Württemberg in häusliche Quarantäne gehen. Das teilte das Sozial- und Gesundheitsministerium in Stuttgart am Abend mit. Der Chef des deutschen Robert Koch-Instituts sieht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Das Virus könne Menschen sehr krank machen, sagte Lars Schaade am Sonntagabend im ZDF-„heute journal“. „Aber die gute Nachricht ist eigentlich, das ist kein Virus, das sich verbreitet. Und insofern kann ich, glaube ich, sagen: Ich sehe eigentlich keine Gefährdung für die Bevölkerung in Deutschland und auch keine Pandemie-Gefahr.
“„Das ist ein ganz anderes Virus“Mit Blick auf den dieser Tage oft gezogenen Vergleich mit dem Coronavirus sagte Schaade: „Das ist ein ganz anderes Virus, und die Gefahr ist überhaupt nicht vergleichbar. “ Man kenne das Virus schon sehr lange und könne es deshalb sehr gut einschätzen. Das Coronavirus sei damals ein neues Virus mit spezifischen Eigenschaften gewesen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





