
Hantavirus: Woher kommt die große Hantavirus-Angst?
Bild vergrößern Kreuzfahrtschiff MV Hondius im Hafen von Teneriffa: »Viele Parallelen zum Ausbruch des Coronavirus« Foto: Hannah McKay / Sozialpsychologin über Pandemie-Sorgen Woher kommt die große Hantavirus-Angst?...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bild vergrößern Kreuzfahrtschiff MV Hondius im Hafen von Teneriffa: »Viele Parallelen zum Ausbruch des Coronavirus« Foto: Hannah McKay / Sozialpsychologin über Pandemie-Sorgen Woher kommt die große Hantavirus-Angst? Viele Menschen haben Angst vor einer erneuten Pandemie. Die Sozialpsychologin Judith Balzukat erklärt, wie diese Furcht entsteht und was Sie dagegen tun können.
Ein Interview von Maik Großekathöfer 13. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. SPIEGEL: Das Hantavirus, das auf dem Kreuzfahrtschiff MV »Hondius« im Atlantik ausgebrochen ist, hat mit dem Coronavirus wenig gemein.
Experten rechnen auch nicht damit, dass es sich weltweit verbreitet. Trotzdem haben viele Menschen Angst vor einer zweiten Pandemie. Balzukat: Das kann damit zusammenhängen, dass es viele Parallelen zum Ausbruch des Coronavirus vor sechs Jahren gibt.
Der Ursprung der Pandemie war auch weit weg von Deutschland, in China. Damals war von einer Lungenkrankheit die Rede, die WHO empfahl Reisenden zunächst keine besonderen Vorkehrungen. Auf mehreren Kreuzfahrtschiffen steckten sich Passagiere an.
Was Experten sagen
Infektionsketten wurden verfolgt, in der Hoffnung, den Ausbruch zu stoppen. In diesen Tagen sieht man wieder Menschen in Vollschutzanzügen und mit Masken. Diese Bilder können beunruhigend wirken.
Oder überwunden geglaubte Ängste wecken. Zur Person Bild vergrößern Foto: Privat Judith Balzukat, 30, ist Sozialpsychologin an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg und forscht zu Urteilsbildung und Intuition. Zusammen mit dem Psychologieprofessor Hans-Peter Erb hat sie das Buch »Sozialpsychologie für Dummies« geschrieben.
SPIEGEL: Gibt es ein kollektives Pandemie-Gedächtnis, das jetzt getriggert wird? Balzukat: Ob es ein kollektives Gedächtnis gibt, ist in der Wissenschaft umstritten. Aber jeder Mensch, der älter als zehn, elf Jahre ist, kann sich an die Pandemie erinnern.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





