
Heilbronn: Führerscheinbetrug – Bande zu Haft verurteilt
Prozess in Heilbronn Führerscheinbetrug – Bande zu Haft verurteilt Einfach mal einen Doppelgänger die theoretische Prüfung ablegen lassen: Diesen ganz besonderen Service boten Betrüger nach Überzeugung eines Gerichts...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Prozess in Heilbronn Führerscheinbetrug – Bande zu Haft verurteilt Einfach mal einen Doppelgänger die theoretische Prüfung ablegen lassen: Diesen ganz besonderen Service boten Betrüger nach Überzeugung eines Gerichts jahrelang an. Fünf Männer wurden wegen der Masche nun verurteilt. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Landgericht Heilbronn Foto: Bernd Weißbrod / picture alliance / dpa Wegen organisierten Führerscheinbetrugs sind bei einem Prozess in Baden-Württemberg fünf Männer zu Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Heilbronn verurteilte sie zu Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und neun Monaten sowie vier Jahren und drei Monaten.
Die Einzelheiten
, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Die Angeklagten, darunter die Inhaber zweier Fahrschulen aus dem Raum Heilbronn und Göppingen, haben dem Gericht zufolge jahrelang Stellvertreter vermittelt, die gegen Bezahlung theoretische Führerscheinprüfungen für andere ablegten. Die Männer seien geständig gewesen, was zu einem milderen Urteil geführt hat, so das Gericht.
Für die Interessenten wurden der Anklage zufolge möglichst ähnlich aussehende Doppelgänger gesucht. Diese sollen sich mit den Ausweisdokumenten der eigentlichen Prüflinge ausgewiesen und an deren Stelle die theoretischen Prüfungen abgelegt haben. Die Prüflinge sollen für den Betrug meist rund 2000 Euro bezahlt haben, in einzelnen Fällen laut Anklage aber auch deutlich mehr.
Insgesamt soll die Gruppe mehr als 179. 000 Euro eingenommen und untereinander aufgeteilt haben. Mehr zum Thema Betrug unter Fahrschülern: Beim Lappen wird immer öfter geschummelt Theorieprüfungen mit Doppelgängern: Polizei geht mit Razzien gegen Führerscheinbetrüger vor Insgesamt waren 59 Fälle zwischen Ende 2022 und Sommer 2025 angeklagt, hauptsächlich in Baden-Württemberg, teilweise auch in Bayern.
Was Experten sagen
Die Staatsanwaltschaft hatte Freiheitsstrafen zwischen drei und fünfeinhalb Jahren gefordert. Die Verteidigung hatte demgegenüber deutlich niedrigere Strafen gefordert. Der Fall gilt als einer der bislang größten bislang bekannt gewordenen Prozesse um organisierte Führerscheinkriminalität.
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